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Vulkan Eyjafjalla spuckt nur noch Dampf

Mit seinen Aschewolken hatte er den europäischen Luftverkehr teilweise lahmgelegt. Nun scheint sich der isländische Gletschervulkan beruhigt zu haben. Ob er seine Aktivitäten dauerhaft einstellt, steht jedoch noch nicht fest.

Dieser Inhalt wurde am 24. Mai 2010 - 11:06 publiziert

"Der Ausbruch ist, zumindest vorübergehend, beendet", sagte der isländische Geophysiker Magnus Gudmundsson. Seit dem Morgen hat der Krater, der im April eine Woche lang den europäischen Flugverkehr lahmlegte, keine Magna mehr, sondern nur noch Dampf gespuckt.

Ob der Ausbruch wirklich vorbei ist, steht laut Fachleuten frühestens in einem Jahr fest. Eyjafyalla war bei seinem Ausbruch vor 200 Jahren gut 13 Monate aktiv gewesen.

Der Gletschervulkan hatte im April mit seiner Asche, die er über Europa und den Atlantik verstreute, die Schliesssung Hunderter Flughäfen verursacht und die Streichung von über 100'000 Flügen ausgelöst.

So sassen auf europäischen Flughäfen über 8 Millionen Passagiere zum Teil tagelang fest. Den Fluggesellschaften ist nach eigenen Schätzungen ein Umsatz von insgesamt 1,7 Mrd. Dollar (1,96 Mrd. Franken) verloren gegangen.

Die EU-Behörden haben sich am Freitag auf neue Richtlinien geeinigt, damit wegen der Vulkanasche in der Luft in Zukunft weniger Flüge annulliert werden müssen. Trotzdem soll weiter höchste Sicherheit gewährleistet sein.

swissinfo.ch und Agenturen

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