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LONDON (awp international) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) stellt sich im zweiten Quartal wegen rechtlicher Auseinandersetzungen um sein umstrittenes Diabetesmittel Avandia auf eine Milliardenzahlung ein. GSK erwarte nach Vergleichsentscheidungen über die meisten Klagen eine Belastung in Höhe von 1,6 Milliarden Pfund (2,4 Mrd USD), teilte der im britischen Leitindex FTSE-100-notierte Konzern am Donnerstag mit.
Vor drei Jahren hatte eine Studie eine erhöhte Gefahr von Herzinfarkten beschrieben. Die US-Gesundheitsbehörde FDA veranlasste für Avandia im November 2007 eine schwarz umrandete Warnung vor Herzinfarkt-Risiken. Dies ist die schärfste Warnstufe für verschreibungspflichtige Medikamente. Der Umsatz mit dem Mittel brach daraufhin ein. 2009 lag er mit 771 britischen Pfund (923 Mio Euro) nicht einmal mehr bei der Hälfte dessen, was das Medikament vor dem Bekanntwerden der Risiken in die Kassen gespült hatte. Tendenz weiter fallend.
Der jetzt veranschlagte Betrag soll nicht nur Zahlungen im Zusammenhang mit Avandia abdecken, sondern auch für ältere rechtliche Auseinandersetzungen um das Antidepressivum Paxil verwendet werden sowie für Untersuchungen in einer Fabrik in Puerto Rico./ep/ang/dc

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