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LONDON (awp international) - Der Goldpreis ist mit der Verschärfung der Schuldenkrise in der Eurozone auf ein neues Rekordhoch auf Eurobasis gesprungen. Zu Beginn der Woche erreichte der Preis für das gelbe Edelmetall zeitweise 1.080,04 Euro und kostete damit so viel wie noch nie. Im weiteren Handelsverlauf ist der Preis wieder etwas zurückgefallen und stand zuletzt bei 1.076,86 Euro und damit 10,21 Euro höher als am Freitag.
Zuvor hatte die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands am Freitag abermals nach unten gestuft, von "BB+" auf nunmehr "B+". Zudem hatte die Agentur Standard & Poor's (S&P) am Wochenende die Kreditwürdigkeit Italiens infrage gestellt, indem sie den Ausblick für das Rating auf negativ senkte. Auf Dollarbasis legte der Goldpreis zu Beginn der Woche ebenfalls zu und stand mit einem Plus von 1,50 Dollar bei 1.508,89 Dollar und damit unter dem Rekordhoch bei etwa 1.575 Dollar.
"Gold zeigt sich heute von seiner besten Seite und demonstriert eindrucksvoll, dass es kein normaler Rohstoff ist", hiess es im Marktkommentar der Commerzbank. Im Gegensatz zu den anderen Rohstoffen profitiere das Edelmetall von der schlechten Anlegerstimmung. Die verwirrenden Aussagen der Euro-Funktionäre in der vergangenen Woche zu einer möglichen "weichen Umschuldung" Griechenlands und die Abstufung des Mittelmeer-Staates durch die Ratingagentur Fitch schürt nach Einschätzung der Commerzbank die Ängste der Anleger, die im Gold einen "sicheren Hafen" suchen./jkr/bgf

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