GPK-Bericht: Basel macht zu wenig gegen Geldwäscherei-Tarnfirmen
Die Basler Behörden arbeiten bei der Bekämpfung von Fassadenbetrieben zur Geldwäscherei zu wenig zusammen – etwa bei manchen Barbershops und Nagelstudios. Zu diesem Schluss kommt die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rats (GPK).
(Keystone-SDA) Es bestehe keine systematische Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei, obschon sich die Geldwäscherei-Anzeigen im Kanton seit 2019 verdreifacht hätten, heisst es im am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Die GPK fordert daher von der Staatsanwaltschaft, dass sie nächstes Jahr darlegt, wie diese Kooperation läuft und ob Verfahren eröffnet wurden.
Die Kommission kritisiert auch das Erziehungsdepartement (ED) dafür, zu wenig für Hitzeschutzmassnahmen in Schulhäusern unternommen zu haben. Dies könne nicht die Aufgabe der Lehrpersonen sein. Zudem stellt die GPK eine erhöhte Zahl von krankheitsbedingten Ausfällen von Lehrpersonen fest. Sie fordert, den Gründen dafür nachzugehen.