GSM-Lizenzen ohne Auktion vergeben

Natelantennen wird es noch viele geben. Keystone

Die drei zusätzlichen GSM-Lizenzen sind ohne Auktion vergeben worden. Dies wurde möglich, weil sich die übriggebliebenen Interessenten Swisscom, diAx und Orange geeinigt haben.

Dieser Inhalt wurde am 24. Oktober 2000 - 22:25 publiziert

Die drei Mobilfunk-Anbieter hatten die Internet-Auktion auf den kommenden Freitag (27.11.) verschieben lassen, damit sie sich auf dem Verhandlungsweg über die Verteilung einigen konnten. Die Auktion war ursprünglich auf den 11. Oktober angesetzt, platzte damals aber, weil sich One.Tel Global Wireless und Telenor Mobile Communications AS zurückgezogen hatten.

Die drei Anbieter übernehmen nun die drei Funklizenzen für die vom Bund festgelegten Mindestpreise von 3,7 Mio., 1,8 Mio. und 1,7 Mio. Franken, wie Fulvio Caccia, Präsident der Eidgenössischen Kommunikations-Kommission (ComCom)am Dienstag (24.11.) sagte.

Zu den drei Funk-Konzession zählen die teuerste Frequenz, die die früheren Natel C-Frequenzen im GSM 900 MHz-Band umfasst und zwei, die das erweiterte 900 MHz-Band umfassen.

UMTS-Auktion wie vorgesehen

Laut ComCom Präsident soll die UMTS-Auktion in der Schweiz wie vorgesehen am 13. November stattfinden. Angesprochen auf die unter den Erwartungen ausgefallene Auktion in Italien sagte er: "Wir wählten die Auktion nicht, um mehr Geld zu machen, sondern weil wir es für das fairste Verfahren halten."

Er rechne allerdings damit, dass noch einige der noch neun Bewerber beim Kampf um die vier Lizenzen abspringen würden. Ursprünglich waren für die Lizenz-Vergabe des mobilen Internets zehn Bewerber zugelassen; die Teldotcom AG hat sich aber bereits zurückgezogen.

swissinfo und Agenturen

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