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Hypo-Referenzzinssatz bleibt auf historischem Tief von 1,25 Prozent

Keystone-SDA

Mieterinnen und Mieter müssen bis auf Weiteres keine höheren Wohnkosten befürchten: Der für die Wohnungsmieten relevante hypothekarische Referenzzinssatz bleibt unverändert.

(Keystone-SDA) Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den für die Mietpreisentwicklung wichtigen Zinssatz am Dienstag bei 1,25 Prozent belassen.

Damit verharrt der Referenzzinssatz auf seinem historischen Tiefststand. Auf 1,25 Prozent war er im September 2025 gesunken. Zuvor hatte er bei 1,5 Prozent gelegen.

Konkret bleibt der für den Referenzzinssatz massgebende Durchschnittszinssatz unverändert bei 1,31 Prozent. Da der Zinssatz kaufmännisch auf Viertelprozentpunkte gerundet wird, sinkt oder steigt der Referenzzinssatz erst, wenn eine entsprechende Schwelle überschritten wird. Diese liegt aktuell bei 1,13 Prozent für eine Senkung und bei 1,37 Prozent für eine Erhöhung.

Wann kommt es zum Anstieg?

Bei einem Anstieg des Referenzzinssatzes um 0,25 Prozentpunkte könnten Vermieter den Mietzins grundsätzlich um 3 Prozent erhöhen. Bei einer Senkung bestünde umgekehrt grundsätzlich die Möglichkeit, eine Mietzinsreduktion von 2,9 Prozent einzufordern.

Eine weitere Senkung gilt unter den von der Nachrichtenagentur AWP befragten Ökonomen als sehr unwahrscheinlich. Mit einem Anstieg wird dagegen frühestens 2027 gerechnet: Die UBS erwartet den Schritt auf 1,5 Prozent Ende 2027, die ZKB erst Ende 2028 und Raiffeisen ab der zweiten Hälfte 2028.

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