Kanton Freiburg erhöht Abschussquote für Hirsche
Im Kanton Freiburg können in der neuen Jagdsaison mehr Hirsche geschossen werden. Der Kanton hat die Abschussquote auf 230 Tiere angehoben und will so die Ausbreitung der Art im Kantonsgebiet regulieren.
(Keystone-SDA) Das teilte das Amt für Wald und Natur am Montag mit. Die neue Jagdsaison beginnt am Dienstag, 1. September, und dauert bis Ende Februar 2027.
In den vorangegangenen zwei Jahren lag die Freiburger Quote noch bei jeweils 220 Tieren. Der neue Abschussplan wurde in Absprache mit den Nachbarkantonen Bern und Waadt erarbeitet, die ihre Kontingente ebenfalls aufgestockt haben.
Ergänzend dazu genehmigte das Bundesamt für Umwelt (BAFU) für die anstehende Saison ausnahmsweise 25 Regulierungsabschüsse im eidgenössischen Jagdbanngebiet Hochmatt-Motélon.
Beim Gämswild senkten die Behörden das Kontingent im Berggebiet sowie in der Flachlandkolonie Kleine Saane leicht von 223 auf 217 Tiere, die den Jägerinnen und Jägern per Auslosung zugeteilt wurden. Wer einen Fehlabschuss begeht, wird für zwei Saisons von der Jagd auf die Gämse ausgeschlossen.
Weiter sind während der Jagdperiode im Oktober und November/Dezember erneut begrenzte Wildschweinabschüsse in den zwei Schutzgebieten Fanel-Chablais de Cudrefin-Pointe de Marin und Chablais am Murtensee gestattet.