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Kanton Luzern und Stiftung Brändi führen Sportprojekt fort

Keystone-SDA

Bewohnende der Stiftung Brändi in Willisau LU sollen in lokalen Sportvereinen aktiv bleiben. Der Kanton Luzern will das Pilotprojekt für die Inklusion im Sport weiterführen und prüfen, ob das Angebot auf weitere Standorte ausgedehnt werden kann.

(Keystone-SDA) In der zweijährigen Startphase haben 20 Personen in fünf Sportangeboten das inklusive Sporttraining besucht, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz.

Das Ziel: Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sollen gemeinsam Sport treiben. Dabei sollen Bewohnende sowie Mitarbeitende der Stiftung Brändi in den lokalen Sportvereinen aktiv werden; umgekehrt stehen die Sportangebote der Stiftung der Bevölkerung offen. So soll ein vielfältiges und inklusives Sportangebot geschaffen werden, hiess es weiter.

Gemeinsames Sporttreiben sei ein wichtiger Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe. «Inklusion bedeutet für uns, Menschen Wahlmöglichkeiten zu geben und sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten einzubringen», liess sich Marco Nussbaumer, Verantwortlicher Inklusion bei der Stiftung Brändi, zitieren.

Die Stiftung Brändi bietet im Auftrag des Kantons und der Invalidenversicherung rund 1100 Arbeits- und Ausbildungs- sowie 340 Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung an, wie es auf ihrer Webseite heisst. Sie verfügt über neun Standorte: Horw, Kriens, Luzern, Littau, Willisau, Sursee, Hochdorf und Baldegg.

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