Widerstand gegen «Mühleberg unbefristet»
Gegen das Gesuch für eine unbefristete Betriebsbewilligung für das Kernkraftwerk Mühleberg bei Bern sind mehrere hundert Einsprachen eingegangen, darunter auch von SP und Grünen.
Die Einsprachefrist gegen das Gesuch der Bernischen Kraftwerke (BKW) war am Montag abgelaufen. Das Bundesamt für Energie ist gegenwärtig daran, die genaue Anzahl der Einsprachen zu ermitteln.
Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz zählt zu den Unterzeichnern einer Kollektiveinsprache, die von 44 Einzelpersonen sowie sieben anderen Organisationen eingereicht wurde. Mit im Boot ist auch die Grüne Partei der Schweiz.
Hinter dieser Einsprache steht die Organisation Fokus Anti-Atom, die Nachfolgeorganisation der 2003 aufgelösten «Aktion Mühleberg stilllegen».
In der Kollektiveinsprache wird das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) aufgefordert, nicht auf das Gesuch der BKW einzutreten.
Die BKW sieht in der Befristung ihrer Betriebsbewilligung eine Ungleichbehandlung. Das KKW Mühleberg ist das einzige Atomkraftwerk in der Schweiz ohne unbefristete Bewilligung.
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