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Kombinierter Güterverkehr: Sorgen trotz zweistelligen Zuwachsraten

Die Einführung der LSVA und die Öffnung der Schweizer Strassen für 40 Tönner verunsichern die Organisatoren der "rollenden Autobahn".

(Keystone)

Der im kombinierten Güterverkehr tätige Operateur Hupac Intermodal SA hat im Jahr 2000 eine Verkehrssteigerung von 14,4 Prozent verzeichnet. Dennoch hat Hupac Sorgen: Aufgrund der Einführung der LSVA sei die Entwicklung für 2001 unsicher.

Das international tätige Unternehmen mit Hauptsitz in Chiasso führt das positive Verkehrsresultat auf die günstige Konjunkturentwicklung zurück. Als stärkster Bereich mit einer Zuwachsrate von 18,8 Prozent habe sich der unbegleitete kombinierte Verkehr (UKV) auf den alpenquerenden Strecken erwiesen, teilte Hupac am Mittwoch (10.01.) weiter mit. Der Lastwagen-Verlad - die "rollende Autobahn" - nahm um 3,5 Prozent zu. Letztes Jahr lag die Zuwachsrate hier noch bei 7,6 Prozent.

Diverse Sorgen

Nicht nur die Auswirkungen der Einführung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) seien schwer einzuschätzen, heisst es in der Mitteilung. Auch die Folgen der Strassenkontingente für 40-Tönner auf den kombinierten Verkehr seien vor allem für die Übergangszeit bis 2004 schwer zu beziffern.

Bereits im letzten Sommer machte sich Hupac Sorgen um Qualitätsprobleme im kombinierten Verkehr. Die Verkehrsabwicklung gestaltete sich zeitweise problematisch. Zur Lösung dieser Probleme wurde eine Task Force der SBB und der italienischen Staatsbahnen FS eingesetzt.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, hat Hupac laut Mitteilung weiter in Rollmaterial investiert. Hupac Intermodal SA ist ein Tochterunternehmen der Hupac SA, die ein europaweites Netzwerk für den Transport von Lastwagen- Lieferungen auf der Schiene betreibt und vermarktet. Zusammen mit weiteren neuen Unternehmen in der Schweiz, Italien, Deutschland und den Niederlanden bildet sie die Hupac Gruppe.

swissinfo und Agenturen


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