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14. Internationales Filmfestival Freiburg

Am Sonntag (12.03.) öffnet das Internationale Filmfestival Freiburg mit dem Film "Luna Papa" aus Tadschikistan (Bild) zum 14. Mal seine Tore. Gegründet wurde das Festival vor 20 Jahren als Begegnungsort mit der so genannten Dritten Welt.

Am Sonntag (12.03.) öffnet das Internationale Filmfestival Freiburg mit dem Film «Luna Papa» aus Tadschikistan (Bild) zum 14. Mal seine Tore. Gegründet wurde das Festival vor 20 Jahren als Begegnungsort mit der so genannten Dritten Welt, das heisst mit den Menschen des Südens und ihren vielfältigen Kulturen.

Seiner Linie ist das Festival seither treu geblieben: es will eine Brücke bauen in den Süden der Welt und den Leuten in der Schweiz diese oft unbekannten Welten näherbringen. Entsprechend bunt präsentiert sich das diesjährige Programm:

Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe ist ein Panorama von Filmen aus der arabischen Welt zwischen 1930 und 1989. 27 Werke aus Ländern zwischen Marokko und dem Irak sollen die Zuschauenden auf eine Reise durch die wichtigsten Strömungen des arabischen Films führen.

Ein weiterer Schwerpunkt sind sechs Filme, die einen neuen Blick auf die Teilung Bengalens werfen. Bisher hat sich der indische Film nämlich fast ausschliesslich mit der Teilung von Indien und Westpakistan im Jahr 1949 auseinandergesetzt. Deshalb stellen die in Freiburg gezeigten Filme eine Seltenheit dar.

Zudem sind 10 Dokumentarfilme des südkoreanischen Widerstands zu sehen.Filmkollektive, die während der Jahre der Diktatur entstanden sind, beeinflussen noch heute junge südkoreanische Filmemachende.

Bis zum 19. März werden am Filmfestival in Freiburg 72 Filme aus Asien, Afrika und Lateinamerika zu sehen sein. Zehn Filme nehmen wie immer am Wettbewerb um den Grossen Preis, den «Regard d’Or», teil.

Und erstmals verleiht in diesem Jahr eine politische Jury den «Preis der politischen Presse.» Mit dem Preis von 3000 Franken soll ein Regisseur ausgezeichnet werden, der sich engagiert hat und Risiken eingegangen ist, um seien Film zu drehen.

Gaby Ochsenbein

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