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50 Millionen fürs Basler Kunstmuseum

Der geplante Erweiterungsbau des Kunstmuseums Basel ist auf einen Schlag zur Hälfte gesichert. Die Laurenz-Stiftung der Mäzenin Maja Oeri schenkt dem Projekt der Architekten Christ & Gantenbein 50 Mio. Franken.

An der Medienkonferenz über das Ergebnis des Architekturwettbewerbs für den Erweiterungsbau wurde auch über Maja Oeris Schenkung orientiert. Oeri ist die Schwägerin von Gigi Oeri, die den Fussballclub Basel sponsort. Die Oeris gehören zu den Besitzern des Pharma-Imperiums Roche.

Den Architekturwettbewerb gewonnen haben die Basler Architekten Christ & Gantenbein mit Peter Stocker. Ihr Projekt soll laut den Verantwortlichen die Ausstrahlung des Kunstmuseums als eines der weltweit besten Häuser seiner Art stärken.

Basel wolle sich künftig mit dem New Yorker Museum of Modern Art oder der Reina Sofia in Madrid messen, sagte Regierungspräsident Guy Morin. Der Schenkungsvertrag über die 50 Millionen sei erst am Dienstagmorgen unterzeichnet worden, hielt er strahlend fest.

Das neue 50-Millionen-Geschenk für die Verwirklichung des Ausbaus stammt formell von der Laurenz-Stiftung, hinter der Maja Oeri steht. Diese Stiftung hatte bereits das 2003 eröffnete Schaulager auf Boden der Gemeinde Münchenstein im Kanton Baselland finanziert.

Die Basler Regierung will die Vorlage für den Erweiterungsbau noch vor Ende Sommerferien dem Parlament vorlegen. Dieses soll im Herbst über das rund 100 Mio. Franken teure Projekt und den Kantonsbeitrag von 50 Mio. entscheiden. Die Eröffnung ist für 2015 geplant. In die Betriebskosten von jährlich 5 Mio. Franken sollen sich der Kanton und Private teilen.

swissinfo.ch und Agenturen

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