Anker-Ausstellung in Ins ein Erfolg
Rund 65'000 Personen aus der ganzen Schweiz haben die Austellung Albert Anker 2000 "Wege zum Werk" in Ins (Berner Seeland) besucht. Gezeigt wurden über zweihundert Werke des Malers. Die Schau schloss am Sonntag (15.10.) nach einmonatiger Dauer.
Bei der letzten Anker-Ausstellung in Ins im 1985 Jahren waren 170’000 Besucherinnen und Besucher gekommen. Trotz deutlich geringerem Andrang zogen die Ausstellungsmacher eine positive Bilanz.
Anker sei nach wie vor der populärste Schweizer Maler, aber nicht mehr derart im Trend wie vor 15 Jahren, sagte der Vizepräsident des Organisationskomitees, Andreas Sollberger-Anker, auf Anfrage. Zudem habe bereits vor Jahresfrist eine grosse Anker-Ausstellung in Studen im Berner Seeland stattgefunden, weshalb weniger Besucher aus dieser Region gekommen seien.
Mit der Ausstellung sei voraussichtlich Gewinn erzielt worden, die genauen Zahlen lägen aber noch nicht vor. Das Geld fliesst in einen Kulturfonds, den die Inser Gemeinde-Exekutive verwaltet.
Die Ausstellung ist laut Sollberger ohne nennenswerte Probleme über die Bühne gegangen. Die Besucher hätten die Bilder in einem ruhigen, angenehmen Ambiente betrachten können. Dies unter anderem auch, weil sich das neue System mit den Eintrittszeiten bewährt habe.
Fast ein Viertel der 2’700-Seelen-Gemeinde beteiligte sich an der Organisation der Ausstellung in der Dreifachturnhalle. Trägerin der alle 10 bis 15 Jahre organisierten Albert-Anker-Ausstellung in Ins ist die Einwohnergemeinde. Die gezeigten Werke waren Leihgaben von Museen und Privaten, einige waren erstmals öffentlich zu sehen.
Ab 1890 hatte Anker ganzjährig in Ins gelebt, vorher teilweise im Sommer in Paris. Ein grosser Teil seiner Modelle und Themen stammten aus dem bernischen Dorf, wo noch heute sein Wohn- und Atelierhaus steht, das besucht werden kann.
swissinfo und Agenturen
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