Generaldirektor SRG SSR idée suisse, Armin Walpen, erhält Oertli-Preis
Der Oertli-Preis für das Jahr 2000 ist in Bern an den Generaldirektor SRG SSR idée suisse Armin Walpen verliehen worden. Der mit 30'000 Franken dotierte Preis zeichnet besondere Leistungen auf dem Gebiet der Verständigung zwischen den Sprachregionen aus.
Gemäss Stiftungsratspräsident Franz Lamprecht habe Walpen die «idée suisse» nicht nur in den Namen der SRG eingeführt, sondern deren Umsetzung trotz aller institutioneller Trägheiten auch im Programm von Radio und Fernsehen aktiv vorangetrieben.
Walpen selbst erklärte am Donnerstag (09.11.) laut Communiqué, die SRG-Medien hätten keinen Auftrag zum Missionieren. Hingegen hätten sie sich um das Wissen über die Anderen zu bemühen und dabei auch das Emotionale anzusprechen – und sei es mit einer Seifenoper.
Als «faux débat» bezeichnete Walpen hingegen die Forderungen nach mehr Schriftsprache in den deutschsprachigen Sendungen. Ob Mundart oder Hochdeutsch: das Interesse in der Romandie sei das selbe.
Der Oertli-Preis wird von der 1967 vom Zürcher Industriellen Walter Oertli gegründeten Stiftung vergeben. Ziel der Stiftung ist die bessere Verständigung zwischen der deutschen, der welschen und der italienischen Schweiz. Die Oertli-Stiftung unterstützt unter anderem auch den Jugend- und Literturaustausch finanziell.
swissinfo und Agenturen
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