Landesregierung bestürzt über Lage im Wallis
Die Schweizer Regierung hat laut einer Erklärung von Bundespräsident Ogi vom Sonntag (15.10.) mit Bestürzung von der Unwetterkatastrophe erfahren, die das Dorf Gondo (VS) und den ganzen Kanton Wallis heimgesucht hat.
Bundespräsident Adolf Ogi ist am Sonntagnachmittag (15.10) ins Unwettergebiet nach Simplon Dorf geflogen, um die Solidarität und Betroffenheit der Landesregierung zum Ausdruck zu bringen. Auch Bundesrat Pascal Couchepin war vor Ort.
«Der Berg hat den Halt verloren, der Berg rutscht. Aber der Halt vom Bundesrat und der ganzen Schweizer Bevölkerung soll hier gefühlt werden», sagte Bundespräsident Ogi im Schweizer Radio DRS.
Natur ist stärker
Die Ereignisse machten wieder einmal deutlich, «dass die Natur stärker ist als der Mensch», fügte Ogi am Abend in der Tagesschau von SF DRS hinzu. In diesem Sinne äusserte sich in der Tagesschau auch Bundesrat Pascal Couchepin. Der Walliser Bundesrat begab sich ebenfalls vor Ort nach Martigny und Simplon Dorf, um sich persönlich ein Bild von der Lage zu machen.
Armee und Zivilschutz im Einsatz
Wie Bundespräsident Ogi über Radio weiter sagte, bot der Bund seine Hilfe sofort nach Bekanntwerden der Notlage an. Seit Samstag helfe auch der Zivilschutz sehr intensiv. Das Militär sei in der Nacht auf Sonntag in die Region geschickt worden. 40 Soldaten hätten in Gondo lokale Hilfskräfte abgelöst. In der Gegend stünden weitere Kompaniemitglieder in Bereitschaft.
swissinfo und Agenturen
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