Malen übers Malen im Kunstmusem Thurgau
Malerei wird durch Fotografie, Video und digitale Technologien konkurrenziert. Warum greifen Maler trotz neuer Medien immer noch auf traditionelle Malerei zurück? Das Thurgauer Kunstmuseum zeigt regionales Schaffen, das diese Frage aufgreift.
Eine Sehschule für die Wahrnehmung soll die Ausstellung sein, sagt die Kuratorin Kathleen Bührer. Die Ausstellung zeige die Ausdrucksfähigkiet von Bildern. Sie gehe in die Grenzbereiche zu anderen Medien.
Reflexive Momente treten auf: Fehlende Bildmotive, Aufgebrochene Bildvierecke oder ausgelagerte Bildkompositionen wollen das Nachdenken beim Malen übers Malen aufzeigen.
14 Künstlerinnen und Künstler aus der Region stellen ihre Werke in Frauenfeld aus. Sie demonstrieren anschaulich die Fähigkeit der Malerei, sich immer wieder neu zu erfinden.
Die Ausstellung wird am 8. Oktober eröffnet und ist bis zum 18. März 2001 zu sehen.
swissinfo und Agenturen
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