Das Heer der Arbeitslosen macht regelmässig auf sich aufmerksam - nicht immer friedlich, denn die Wut der "disoccupati" ist gross.
Roger Wehrli
San Luca im Herzen des Aspromonte gilt als eine der Hochburgen der kalabrischen Mafia. Europaweit in die Schlagzeilen geriet das Dorf, als sich Mitglieder von zwei in San Luca ansässigen Clans im fernen Duisburg massakrierten.
Roger Wehrli
Das im Aspromonte gelebte Christentum hat eine starke heidnische Komponente, die nirgends besser zum Vorschein kommt als im Wallfahrtsort Madonna dei Polsi.
Roger Wehrli
Hier trifft sich die Bevölkerung des Aspromonte zu Picknick und Tanz. Auch für die Clanchefs der `Ndrangheta hat der Ort eine besondere Bedeutung: Während der Wallfahrt im September treffen sie sich, um Streitigkeiten beizulegen und über "Geschäfte" zu reden. Während dieser Zeit schweigen traditionellerweise die Waffen.
Roger Wehrli
In San Luca sind von 5000 Einwohner:innen ein knappes Viertel vorbestraft, mehr als hundert sitzen aktuell im Gefängnis.
Roger Wehrli
Eine Bergstrasse nach einem Bergrutsch in Kalabrien.
Roger Wehrli
Niemand im Norden Italiens wird je verstehen, was der geniale argentinische Fussballer Diego Armando Maradona für Napoli bedeutet hat.
Roger Wehrli
Die "Quartieri Spagnoli" sind ein von Armut geprägter Stadtteil im historischen Stadtzentrum Neapels. Die Arbeitslosigkeit ist hier besonders hoch. Viele Leute schlagen sich mit mehr oder weniger legalen Gelegenheitsjobs durch.
Roger Wehrli
"Cu è surdu, orbu e taci, campa cent` anni `mpaci." - Wer taub, blind und stumm ist, lebt hundert Jahre in Frieden, besagt ein silzilianisches Sprichwort.
Roger Wehrli
Der Markt im Quartier Ballarò ist der grösste Markt von Palermo. Da die Konkurrenz gross ist, brüllen sich die Verkäufer die Seele aus dem Leib. Auf diesem Markt fühlt man sich wahrlich wie im Bauch Palermos und ahnt, dass es an diesem Ort schon vor 2000 Jahren ähnlich zu und her gegangen sein muss.
Roger Wehrli
Calogero Parisi ist Chef der Cooperative "Lavoro e non solo". Diese bewirtschaftet den vom italienischen Staat konfiszierten Grundbesitz des brutalsten aller Mafiabosse, Toto Riina. Trotz Drohungen und Sabotageakten trauen sich immer mehr Menschen für ihn zu arbeiten.
Roger Wehrli
Wehrlis Bilder strahlen Ruhe aus - ganz im Kontrast zu der Stimmung an einer sizilianischen Bar.
Roger Wehrli
Auf der Strasse wird die Tarantella gespielt und getanzt, eine Musik, die zunächst fröhlich scheint, bevor sich ihre Abgründe, ihre Traurigkeit eröffnet.
Roger Wehrli
Nach seinem letzten Bildband "Pensione Italia" geht der Schweizer Fotograf Roger Wehrli noch etwas näher an das Thema heran, das ihn schon seit vielen Jahre begleitet. Sein Blick gilt in seinem eben erschienenen Buch "Mezzogiorno" ausschliesslich dem Süden Italiens, abseits des touristischen Bella Italia zeigt er uns den Alltag und die Menschen des südlichen Teil des Landes.
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