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Planung des Berner Klee-Zentrums kommt voran

Architekt Renzo Piano bei der Präsentation seines Projekts. Keystone

Wenn die Planungsarbeiten weiter so zügig vorangehen, kann das Paul-Klee-Zentrum in Bern termingerecht im Sommer 2005 eröffnet werden. Im März 2001 findet die entscheidende Volksabstimmung in der Stadt Bern statt.

Das Paul-Klee-Zentrum wurde am Donnerstag (02.11.) vom Berner Baudirektor Adrian Guggisberg als Jahrhundertchance für Bern bezeichnet. Das Museum soll verkehrsmässig und gestalterisch optimal mit Stadt und Quartier (Bern Ost) vernetzt werden, wie Guggisberg vor den Medien ausführte.

Neues Naherholungsgebiet

Insgesamt soll durch den Bau des Klee-Museums rund ein Quadratkilometer der Stadtfläche neu organisiert werden. Es sollen neue Fuss- und Radwege entstehen und eine Buslinie verlängert werden.

Die Gesamtkosten für die Erschliessungsmassnahmen belaufen sich auf 12,89 Mio. Franken, die nach einer erfolgreichen Abstimmung von der Stadt (6,3 Mio.), dem Kanton und der MMMF (Maurice E. and Martha Müller Foundation) getragen werden.

Insgesamt soll das Klee-Zentrum dereinst 4000 Werke oder 40 Prozent des Lebenswerks von Paul Klee beherbergen. Es wird damit die grösste Klee-Sammlung der Welt.

Nebst der Sammlung sollen im wellenförmigen Bau von Stararchitekt Renzo Piano ein Kindermuseum, Veranstaltungsräume und Räume für Wechselausstellungen Platz finden.

Das ganze Projekt wird 115 Mio. Franken kosten. Die Stadt würde sich mit 11,3 Mio. Franken daran beteiligen, der Kanton mit 23,86 Mio. Franken. Der Rest wird von der MMMF getragen.

44 neue Arbeitsplätze

Nach der Volksabstimmung der Stadt im März 2001 werden die betrieblichen Aufbauarbeiten einsetzen. Diese beginnen mit der Besetzung der Direktion und enden mit der Anstellung des Personals, wie Stadtpräsident Klaus Baumgartner sagte. Mit dem Klee-Museum werden insgesamt 44 Arbeitsplätze geschaffen.

swissinfo und Agenturen

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