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Privatradios verlieren Marktanteil an SRG

Das öffentlich-rechtliche Radio konnte auf Kosten der Privatsender zulegen. Keystone

Die Schweizer Privatradios haben an Marktanteil eingebüsst. Nur noch 1,7 Mio. Menschen hören an einem normalen Werktag ein Schweizer Privatradio. Zugelegt hat hingegen DRS-3, das dritte Programm von SRG SSR idée suisse.

Der Marktanteil der Schweizer Privatradios ist im Vergleich zum Vorjahr von 39,7 auf 38,6 Prozent gesunken, wie die Publica Data AG am Montag (18.09.) mitteilte. Im letzten Jahr hörten noch 1,8 Mio. Menschen werktags eine Viertelstunde oder länger Privatradio.

«Erstaunlich ist, dass mit Radio 24, Radio Argovia und Radio Z die drei grössten Sender alle rückwärts machten – sie haben wohl Hörer an DRS 3 verloren», erklärte Günter Heuberger, Präsident des Verbandes Schweizer Privatradios (VSP).

Generell haben in allen Agglomerationen die grossen Sender unter dem «DRS 3-Effekt» gelitten – ausser in Bern, wo ExtraBern zulegen konnte, wie Heuberger weiter erklärte.

DRS 3 konnte im ersten Halbjahr 2000 seinen Marktanteil von acht auf elf Prozent steigern. Dank einem neuen Musikprofil und neuen Akzenten im Programm stieg die tägliche Hörerzahl um 20 Prozent auf 462’000.

swissinfo und Agenturen

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