UMTS-Antennen im Gegenwind
Die Schweizer Bevölkerung will sich gegen die drohende Antennenflut zur Wehr setzen. Fast die Hälte der befragten tausend Menschen in der Deutsch- und Westschweiz wollen eine neue UMTS-Antenne im Umkreis von 100 Meter von ihrem Wohnort nicht akzeptieren.
Die Wirtschafts-Zeitschrift «Cash» sagt in ihrer am Donnerstag (02.11.) erschienenen Ausgabe weiter, zu der in ihrem Auftrag durchgeführten Umfrage des IHA-GfM-Instituts, dass 2,5 Prozent der Befragten angaben, im Fall einer neuen Antenne den Wohnort zu wechseln. Die Umfrage wurde im Oktober durchgeführt.
Deutlich toleranter sind Handy-Besitzer. Frauen und ältere Leute haben generell stärkere Vorbehalte gegen neue Antennen. Der Aufbau der neuen Mobilnetze dürfte in den nächsten fünf bis zehn Jahren rund 10’000 neue Antennen erfordern.
swissinfo und Agenturen
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