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Vom Kinderscherenschnitt bis zur Papierkunst

Verstaubte Fleissarbeit an dunklen Winterabenden? Von wegen! Scherenschnitte sind heute komplexe Kleinskulpturen, wie einige der 105 Werke zeigen, die Schweizer Papierkünstler eigens für eine Ausstellung im Forum für Schweizer Geschichte Schwyz anfertigten.

Schwarze Kühe, Ziegen und Sennen: Seit dem 18. Jahrhundert ist der Scherenschnitt DAS Medium des Alpauf- oder Alpabzugs. Die traditionellen, verklärend-idyllischen Motive sind ein Teil der Ausstellung «Scherenschnitte. Papiers découpés. Silhouette. Paper cuts.» Die 8. Schweizer Scherenschnitt-Ausstellung gastiert bis am 9. März 2014 im Schwyzer Ableger des Nationalmuseums.

Heute entstehen in filigraner Schneidearbeit mit Schere oder Messerchen immer noch Darstellungen dieser traditionellen Sujets. Nur paradieren die Kühe auf der Plastikplane eines Vierzigtönners, dominieren die Auslage eines Souvenir-Shops oder grüssen von Plakatwänden entlang der befahrenen Autostrasse, derweil überall die Bäume aus Töpfen spriessen.

Der moderne Teil zeigt aber auch veritable dreidimensionale Kleinkunstwerke. Etwa den «Liebesbrief ohne Worte», in dem Estrellita Fauquex üppige roten Blumen und Erdbeeren wild aus einem Couvert wuchern lässt.

Nach Schwyz ist die Schau 2014 noch im Schloss Prangins in der Westschweiz zu sehen.

(Bilder: © Schweizerisches Nationalmuseum)

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