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FRANKFURT (awp international) - Die Lage am europäischen Rentenmarkt hat sich am Donnerstag mit dem Rücktritt des portugiesischen Regierungschefs José Sócrates nicht weiter zugespitzt. Nach den deutlichen Turbulenzen an den Vortagen sorgte die Nachricht an den Märkten sogar eher für eine leichte Beruhigung der Lage. Volkswirt Thomas Amend vom Bankhaus HSBC Trinkaus begründet dies mit der wachsenden Wahrscheinlichkeit, dass nun auch Portugal unter den Rettungsschirm der Europäischen Union und des IWF schlüpfen wird. Dies werde am Markt nicht nur negativ gesehen, da damit auch ein höheres Mass an Sicherheit verbunden sei. Zudem stünden beim Euro-Gipfel an diesem Donnerstag und Freitag noch sehr wichtige Entscheidungen für die weitere Ausgestaltung der Hilfen an.
Das Scheitern der portugiesischen Regierung in Folge der fehlenden Zustimmung für weitere Sparmassnahmen dürfte die Spekulationen anheizen, dass eher früher als später Hilfe in Anspruch genommen werden muss, heisst es auch bei der Commerzbank. In den langen Laufzeiten von zehn Jahren gingen die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Portugal am Morgen leicht zurück. Allerdings waren diese an den Vortagen kräftig gestiegen, nachdem sich das Scheitern des neuerlichen Sparpakets im hoch verschuldeten Land abgezeichnet hatte.
Die Rendite der portugiesischen Titel mit einer Laufzeit von zehn Jahren bis zum Jahr 2021 ging am Donnerstagmorgen minimal auf 7,343 Prozent zurück. Bei irischen Staatsanleihen bleibt die Lage hingegen weiter deutlich angespannter. Hier erhöhte sich die Rendite am Morgen leicht auf 9,717 Prozent. Bei spanischen Titeln ergab sich unterdessen am Morgen mit einer Rendite von 5,155 Prozent keine Änderung. Zum Vergleich: Die als besonders sicher geltenden Bundesanleihen rentieren am Morgen mit 3,186 Prozent.
jha/tw

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