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Ambri-Piotta hat gesiegt

Titelverteidiger Ambri-Piotta startete am Freitag (24.11.) mit einem 4:2-Sieg ins eigene Continentalcup-Halbfinalturnier. Dank einem fulminanten Schlussdrittel besiegten die Leventiner den ukrainischen Meister Berkut Kiew mit 4:2.

Zuvor hatten sich die beiden Turnier-Favoriten Lugano und München Barons in Biasca mit 1:1 getrennt. Lediglich 980 beziehungsweise 750 Zuschauer sahen die Spiele.

Ambri-Piotta bewies gegen Berkut Kiew viel Moral und kehrte nach zweimaligem Rückstand die Partie mit einem 3:0 im Schlussdrittel. Das «Game Winning Goal» erzielte dabei ausgerechnet der kanadische «Notnagel» Claude Verret (37), der neun Minuten vor Spielende die Leventiner erstmals in Führung brachte, als er Kiew-Keeper Brul verlud. Daneben zeichnete sich mit Manuele Celio (34) ein anderer Routinier und Europacup-Erfolgsgarant als Doppeltorschütze aus. Sechs Minuten vor Spielende sorgte Verteidiger Gazzaroli für das Schlussresultat.

Bei Ambri hatte sich zuvor erneut die verletzungsbedingte Absenz von Stammgoalie Pauli Jaks bemerkbar gemacht. Dem Jaks-Stellvertreter Gianluca Mona flatterten sichtlich die Nerven. Einmal spielte der 21-jährige Sohn von Teamarzt und Ambri-Vizepräsident Daniele Mona einem Ukrainer nach dem Herauslaufen gar die Scheibe zu, doch Jelowikow verfehlte glücklicherweise das leere Tor (31.). Auch bei den beiden Kiew-Toren durch Hnidenko machte Mona keine gute Figur. Dafür steigerte er sich im Schlussdrittel ebenso wie seine zuvor zuweilen zu passiven Vorderleute.

Der an einer Adduktorenzerrung leidende Pauli Jaks wird laut Teamarzt Mona frühestens am nächsten Dienstag im NLA-Heimspiel gegen die ZSC Lions sein Comeback geben können. Nationalstürmer Demuth, der Junioren-Internationale Lachmatow sowie Tognini werden für die restlichen Continentalcup-Spiele von Samstag gegen Lugano und Sonntag gegen München aber weiter fehlen.

Christian Dubé brachte Lugano gegen München in der 39. Minute mit einem Überzahl-Treffer in Führung. Die Deutschen glichen dann vier Minuten vor Spielende durch Luongo aus. Lugano verpasste die mögliche Siegsicherung zwischen der 48. und 53. Minute, als es eine fünfminütige Powerplay-Möglichkeit, darunter zwei Minuten in doppelter Überzahl, ungenutzt verstreichen liess. Letztlich war die Punkteteilung zwischen Lugano und München aber gerecht, auch wenn Münchens Luongo bei der Schussabgabe noch davon profitierte, dass Luganos Bozon die Scheibe unhaltbar für Huet ablenkte.

Die mit 14 Ausländern spielenden Deutschen besassen die grösseren Spielanteile, während sich die Tessiner mehrheitlich durch disziplinierte Abwehrarbeit auszeichneten. So wurde Münchens Topskorer Simon Wheeldon sicher neutralisiert. Lugano spielte lediglich mit drei Ausländern, da Peter Andersson (Virusinfektion) fehlte.

swissinfo und Agenturen

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