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Davos bleibt vorn

Der Zuger Christophe Brown (li) war nicht zu bremsen: Zug punktete dieses Wochenende am besten. Keystone

Vor der Weihnachtspause konnte Zug nochmals deutlich punkten. Bern revanchierte sich am Sonntag für die Niederlage in Langnau.

Davos hat nach fünf Spielen ohne Niederlage am Samstag zwar erstmals wieder verloren. Trotz des 2:4 in Lugano beendet das Team das Jahr 2001 als Tabellen-Leader mit einem Vorsprung von sieben Punkten auf Verfolger Zug.

Noch nie hatte Lugano in dieser Saison gegen Davos gewinnen können. Im vierten Duell klappte es endlich für die Tessiner. Der produktivste Schweizer Verteidiger Patrick Sutter eröffnete das Skore und erzielte sein 17. Saisontor. Ein Doppelschlag innert 64 Sekunden durch André Rötheli und Christian Dubé besiegelte die Niederlage der Bündner.

Zug holte Punkte

Hinter Leader Davos wird es eng – sehr eng. Zug (2.) und Fribourg-Gottéron (7.) trennen nur zwei mickrige Pünktchen.

Als einziges Team holte Zug in der Doppelrunde die volle Punktzahl und schob sich auf Platz 2 vor. Gegen Schlusslicht Chur, das sich als einziges Team wohl bereits jetzt mit den Playouts beschäftigen muss, gewannen die Innerschweizer am Sonntag zuhause 3:1 – am Samstag 5:4.

Finanzen: Wieder Klarheit für Kloten

Kloten profitiert weiterhin von seiner Heimstärke. Am Samstag sicherten sich die Klotener gegen Ambri (5:1) den achten Heimsieg in Serie dank eines starken Schlussdrittels.

Auswärts dagegen gewann Kloten in den letzten zehn Auswärtspartien erst zweimal. Trotz einer 2:0-Führung in Ambri musste sich Kloten auch am Sonntag mit der Punkteteilung (3:3) zufrieden geben.

Dafür landete Kloten einen weiteren Sieg neben dem Eis. Peter Bossert, ehemals Chef der technischen Abteilung im Schweizer Eishockey-Verband, übernimmt das Aktienpaket von 67,6 Prozent an der EHC Kloten Sport AG, das vorher der SAir Group gehörte.

Berner Derby zweimal ausverkauft

Gleich zweimal hintereinander kamen die Berner Eishockeyfans in den Genuss des Derbys Langnau – Bern, das innert 20 Stunden für zwei ausverkaufte Stadien sorgte und insgesamt über 23’000 Zuschauer mobilisierte. Am Samstag in Langnau dominierten die Einheimischen mit einem deutlichen 4:1.

Und auch am Sonntag in Bern kamen die «Mutzen» nicht so einfach davon. Langnau – beflügelt vom Samstagssieg (4:1) und einer Erfolgsserie von drei Siegen – ging in der 33. Minute gar in Führung. Zwei Tore von Franz Steffen und der Schlusspunkt von Patrick Juhlin in der 48. Minute sorgten jedoch für den ersten Berner Sieg (3:2) seit drei Spielen.

Kränkelnder Meister und überraschender Aufsteiger

Die ZSC Lions haben mit dem 5:2-Erfolg vom Samstag gegen Aufsteiger Lausanne für einen versöhnlichen Jahresabschluss gesorgt. Die Zürcher, die in der letzten Saison zu dieser Zeit noch Leader waren, beenden das Jahr 2001 dennoch etwas enttäuschend im achten Rang, mit vier Punkten Vorsprung auf den Strich.

Nach dem Trainerwechsel von Larry Huras zu Pekka Rautakallio muss der Meister seine Form wohl noch finden.

Überraschungsteam des Jahres 2001 war Aufsteiger Lausanne. In sämtlichen Saison-Vorschauen wurde den Waadtländern der Titel des «schwächsten Aufsteigers» aller Zeiten attestiert. Allen negativen Prognosen zum Trotz: Zu Weihnachten liegt Lausanne mit 30 Punkten auf dem 10. Platz – punktgleich mit Rapperswil und einen Zähler vor dem Tabellenelften Langnau.

swissinfo und Agenturen

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