Einen Punkt für Sauber
Michael Schumacher hat auch den GP von Deutschland gewonnen. Nick Heidfeld (6.) holte einen WM-Punkt.
Sauber darf mit dem Erreichten zufrieden sein. Nick Heidfeld wurde trotz eines kurzen Abstechers ins Gras Sechster hinter David Coulthard. Unmittelbar nach Heidfeld erreichte Felipe Massa das Ziel.
Weil die Renault-Fahrer Trulli und Button ausschieden, machte Sauber in der Teamwertung einen Punkt gut. Auch die Verfolgerteams Jordan und BAR gingen leer aus.
Das Qualifying war für die Sauber-Fahrer mit den Plätzen 10 und 14 nicht wunschgemäss verlaufen. Im Rennen erwiesen sie sich aber einmal mehr als stark, und die Sauber-Wagen wurden ihrem Ruf als zuverlässige Geräte erneut gerecht.
Von 21 gestarteten Fahrern erreichten nur neun das Ziel. Sechs davon waren je zwei Ferrari, BMW-Williams und Sauber-Petronas. Hinter Massa wurden noch Takuma Sato im Jordan-Honda und Mika Salo im Toyota klassiert.
Souveräner Schumacher
Für Schumacher und das Ferrari-Team stellte sich die Frage nach einer möglichen Stallregie zu Gunsten von Rubens Barrichello nie. Der Brasilianer sass 45 Runden lang hinter Ralf Schumacher fest. Nach dem Misslingen des zweiten Boxenstopps verlor er den 3. Platz an Juan Montoya.
Der Kolumbier wurde schliesslich Zweiter, weil Ralf Schumacher einen unvorhergesehenen dritten Stopp einlegen musste. Der Druck in der Ventilpneumatik des BMW-Motors war zusammen gefallen.
Schumacher hatte in Hockenheim bisher nur 1995 auf einem Benetton gesiegt. Der erste als Ferrari-Fahrer war der insgesamt 62. für den Deutschen, Schumacher hatte auch die beiden letzten Rennen in England und Frankreich für sich entschieden.
Kimi Räikkönen verabschiedete sich in der sechstletzten Runde mit einem Dreher. Vorher war der Finne wegen eines Reifenschadens weit zurückgefallen.
swissinfo und Agenturen
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