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Familien-Konfliktpotential Nr. 1: Kinder

Viele Schweizer Erwachsene befinden sich im Konflikt zwischen Beruf und Kindern. Da die genauen Verhältnisse aber unbekannt sind, hat der "Beobachter" einen Familienmonitor publiziert.

Bei der Gestaltung des Lebensziels stehen die Familie und damit auch Kinder bei Schweizerinnen und Schweizern weiterhin hoch in Kurs.

Anderseits steht die Gründung einer Familie häufig in Konflikt mit der beruflichen Karriere. Aus diesem Grund hat die Ratgeber-Zeitschrift den ersten «Beobachter-Familienmonitor» in Auftrag gegeben.

«Alle reden von den Familien, aber niemand kennt die genauen Verhältnisse», erklärt Balz Hosang, Chefredaktor des Beobachters. Für den Beobachter hat das Forschungsinstitut gfs.bern im Januar 1016 Erwachsene, darunter 500 Familien befragt.

Die Familie als Lebensform sei von der Gesellschaft nach wie vor uneingeschränkt akzeptiert. Aber es gebe kein «einheitliches Familienverständnis» mehr.

Auf den Arbeitsmärkten diskutiere alles über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Demgegenüber erachten es viele weiterhin als nötig, sich zwischen beruflicher und familiärer Karriere zu entscheiden.

Diese Polarität berge das grösste Konfliktpotenzial für Familien.

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