Federers Flopp in Gstaad
Roger Federer ist am Swiss Open in Gstaad ausgeschieden - eine schwere Niederlage für den Schweizer Tennisstar.
24 Stunden nachdem er seinen ersten Sieg im Schweizer Nobel-Ferienort Gstaad im Berner Oberland davongetragen hatte, ist Roger Federer ausgeschieden. Er verlor in der zweiten Runde gegen den Tschechen Radek Stapanek in drei Sätzen.
Die Nummer 1 der Schweiz bot zuerst ein gutes Spiel, schien dann aber sowohl in der Konzentration wie auch in seinem Timing nachzulassen.
Dies zusammen mit dem starken Auftritt des Tschechen reichte aus, um den Heimfavoriten und den als Nummer 3 Gesetzten mit 6:3, 3:6 und 2:6 nach Hause zu schicken.
Schweizer Hoffnung ruht auf Rosset
Gstaad scheint für Federer kein glückliches Pflaster zu sein. Sein Erstrundensieg gegen den Marokkaner Hicham Arazi vom Dienstag ist Federers einziger Erfolg in diesem Schweizer Turnier seit seinem Karrierestart in diesem Ort im Jahr 1998.
Vor Federer waren am Swiss Open bereits seine Landsleute Michel Kratochvil, George Bastl und Ivo Heuberger ausgeschieden. Marc Rosset ist nun die einzige Schweizer Hoffnung.
Rosset, der Bastl in der ersten Runde geschlagen hatte, trifft in der nächsten Runde auf den Rumänen Andrei Pavel, den den Wimbledon-Finalisten David Nalbandian besiegt hatte.
Casanova in Brüssel top
Myriam Casanova ist nicht zu stoppen. Die 17-jährige Ostschweizerin qualifizierte sich beim WTA-Turnier in Brüssel dank einem 6:4, 6:4 gegen die Deutsche Anca Barna für die Viertelfinals.
Casanova, die als Qualifikantin in Wimbledon überraschend in die 3. Runde vorgestossen war, gewann beide Sätze nach dem gleichen Muster. Sie hatte jeweils 0:2 im Rückstand gelegen und Branca beim Stand von 4:4 den Aufschlag abgenommen.
Am Freitag spielt Casanova gegen Martina Müller (De), die Nummer 7 des Turniers, oder Els Callens (Be) um den Einzug in die Halbfinals.
Marc Ledsom und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch