Gute Festtage für die Schweizer Hotellerie
Für die Schweizer Hoteliers sind die diesjährigen Festtage auch wirkliche Festtage. Einer der Gründe: Befürchtungen im Zusammenhang mit allfälligen Computerproblemen zum Jahreswechsel leeren die Flugzeuge und füllen die Skistationen.
Für die Schweizer Hoteliers sind die diesjährigen Festtage auch wirkliche Festtage. Einer der Gründe: Befürchtungen um den «2000-Bug» leeren die Flugzeuge und füllen die Skistationen. Die Stürme über die Weihnachtstage haben weder frühzeitige Abreisen noch Annullierungen ausgelöst.
Grosses Aufatmen am Dienstag (28.12.) bei den Verantwortlichen der Tourismusorganisationen, und dies im Berner Oberland wie in den Kantonen Graubünden, Wallis oder Waadt: Die heftigen Stürme der letzten Tage haben zu keinem Gäste-Exodus geführt.
«Probleme hat es insofern gegeben, als Gäste nach Weihnachten wegen gesperrter Strassen nicht zum geplanten Zeitpunkt abreisen konnten. Andere wiederum konnten erst mit einem Tag Verzögerung anreisen», erklärte Eduardo Zwyssig, Marketing-Chef des Tourismusverbandes Gstaat-Saaneland, auf Anfrage.
Mit Alternativprogrammen hätten jedoch die Hoteliers ihre Gäste bei Laune gehalten, fügte er hinzu. Alternativprogramme waren insbesondere für die Feriengäste in Adelboden und Lenk angesagt, die noch bis Dienstag ohne Strom auskommen mussten.
Die positive Seite der heftigen Stürme: Auf das Neujahrswochende hin gibt es in sämtlichen klassischen Skistationen Schnee in Hülle und Fülle. Doch bereits schon vor den Schneefällen vom Montag und Dienstag meldeten praktisch alle Winter-Ferienorte: «ausgebucht».
Angst vor dem Fliegen
«Die Angst vor dem Fliegen um die Jahreswende ist sicher ein Grund für den hohen Buchungsstand über die Festtage», meint Brigitte Zaugg, Sprecherin des Schweizer Hotelier-Vereins (SHV). Neben den Stammgästen zögen diesen Winter offenbar zahlreiche weitere Schweizer den Schnee dem Sonnenbaden in exotischen Ländern vor.
Die Stammgäste, die in den verschiedenen Skistationen etwa drei Viertel der Festtagskunden ausmachen, haben laut Zaugg gebucht wie in den andern Jahren auch. Der Grossteil der Kunden über diese Tage seien nach wie vor die Schweizerinnen und Schweizer (60 Prozent), gefolgt von den Gästen aus Deutschland mit etwa 20 Prozent.
Obwohl zahlreiche Hotels bereits ausgebucht sind, können laut der SHV-Sprecherin Last-Minute-Reservierungen noch getätigt werden. Aus dem Anfang November lancierten Internet-Fenster der
Organisation Schweiz Tourismus können Last-Minute-Angebote aus der ganzen Schweiz abgerufen werden. Zudem können seit Juni Reservierungen über eine Gratisnummer vorgenommen werden.
Notiz: Internet-Fenster: www.MySwitzerland.com; Gratisnummer:
SRI und Agenturen
00800 100 200 30
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch