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Konten von Henri Konan Bédié in der Schweiz vorsorglich gesperrt

Das Bundesamt für Polizei hat Konten des ehemaligen Staatschefs der Elfenbeinküste, Henri Konan Bédié (Bild), und einer Reihe weiterer Personen vorsorglich sperren lassen. Sie werden verdächtigt, sich auf illegale Weise bereichert zu haben.

Das Bundesamt für Polizei (BAP) hat Konten des ehemaligen Staatschefs der Elfenbeinküste, Henri Konan Bédié (Bild), und einer Reihe anderer Personen vorsorglich sperren lassen. Die Behörden der Elfenbeinküste verdächtigten diese Personen, sich in der Ausübung ihrer Ämter auf illegale Weise bereichert zu haben, wie das BAP am Freitag (10.03.) mitteilte.

Zurzeit lägen noch keine Rückmeldungen der Banken über die Höhe der gesperrten Vermögenswerte vor, hiess es von Seiten des BAP weiter. Betroffen seien insgesamt neun Banken in Genf, Zürich und Lugano.

Es handelt sich laut BAP um Konten, die teilweise bereits im Rahmen eines schweizerischen Strafverfahrens durch den zuständigen Genfer Untersuchungsrichter gesperrt worden sind.

Das BAP forderte die Behörden der Elfenbeinküste auf, innert drei Monaten das angekündigte formelle Rechtshilfeersuchen einzureichen. Das Gesuch soll insbesondere die Zusammenhänge zwischen den in der Elfenbeinküste begangenen Delikten und den in der Schweiz gesperrten Vermögenswerten aufzeigen.

swissinfo und Agenturen

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