Mabetex-Fall in Russland eingestellt
In Russland sind alle Ermittlungen im Zusammenhang mit angeblichen Schmiergeldern der Schweizer Baufirma Mabetex an russische Politiker eingestellt worden.
Die Staatsanwaltschaft in Moskau begründete ihre Entscheidung damit, dass kein Straftatbestand erfüllt sei.
Die Justiz hatte monatelang in dem Fall Mabetex ermittelt. Die Schweizer Firma soll für lukrative Renovierungsarbeiten im Kreml Schmiergelder in Höhe von mehreren Millionen Dollar gezahlt haben. Als mögliche Empfänger waren unter anderem die Familie des früheren Präsidenten Boris Jelzin verdächtigt worden.
swissinfo und Agenturen
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