Schlechte Performance
Die Fedcup-Abstiegspartie in Malmö hat für die Schweiz sehr schlecht begonnen - sowohl Patty Schnyder als auch Myriam Casanova verloren ihre erste Partie.
Damit wird es für das Schweizer Fedcup-Team extrem schwierig, den Abstieg in die Niederungen der Europa-Zone zu vermeiden. Nach dem 1. Tag der Partie gegen Schweden liegen die favorisierten Schweizerinnen in Malmö 0:2 zurück.
Patty Schnyder unterlag Sofia Arvidsson diskussionlos 2:6, 2:6. Und Myriam Casanova verlor gegen die schwedische Nummer eins Asa Svensson 2:6, 4:6.
Wie schon in Bratislava müssen die Schweizerinnen damit versuchen, erstmals aus einem 0:2 ein 3:2 machen. Patty Schnyder spielt zuerst gegen Asa Svensson, Myriam Casanova danach gegen Sofia Arvidsson und zum Schluss wird das Doppel ausgetragen.
Keine Erinnerungen an April und Mai
Beim Spiel von Samstag gegen Sofia Arvidsson war von jener Patty Schnyder nichts zu sehen, die Anfang April in Charleston den Final und Ende Mai in Paris die Achtelfinals erreicht hatte und dabei unter anderen Amélie Mauresmo, Serena Williams und Jennifer Capriati geschlagen hatte.
Gegen die 18-jährige Arvidsson, im Vorjahr Finalistin beim Australian Open der Juniorinnen, fehlten ihr vor allem auf der Vorhand jegliches Timing und taktische Variationen. Schnyder schaffte es nur zweimal, ihren Aufschlag zu halten, jeweils zum 2:5.
Die Vorbereitung der Baselbieterin war denkbar schlecht gewesen. Nach ihrem Wimbledon-Out und Ferien in Griechenland hatte sie erst am Mittwoch wieder das Training aufgenommen und konnte einen Mangel an Matchpraxis nie kaschieren. Arvidsson kam so ungefährdet zum bislang wichtigsten Sieg ihrer Karriere.
Auch Nachwuchs-Hoffnung enttäuscht
Auch die Nachwuchs-Hoffnung und Brüssel-Siegerin Myriam Casanova, auf die der Druck nach Schnyders Niederlage noch gestiegen war, musste sich primär zwei Vorwürfe gefallen lassen: Ihre Returnleistung war während der gesamten Partie relativ schwach.
Zudem konnte sie im zweiten Satz bei 2:2 und 2:4 insgesamt neun Breakbälle nicht nützen, die dem Spiel möglicherweise eine Wende gegeben hätten. Die sehr intelligent spielende Svensson schaffte dann den entscheidenden Durchbruch bei 3:2.
swissinfo und Agenturen
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