Schritt in Richtung Olympia
Die Kandidatur "Bern 2010" für die Olympischen Winterspiele wird beim IOC eingereicht. Das hat der Exekutivrat von Swiss Olympic entschieden.
Gemäss dem neuen Verfahren des Internationalen Olympischen Kommitees IOC folgen nun weiterere Abklärungen. Denn obwohl eingereicht, hat die Bewerbung «Bern- Montreux 2010», die nun «Bern 2010» heisst, noch nicht Kandidatur-Status.
Ende August 2002 benennt das IOC dann jene Städte, welche zu einer Kandidatur zugelassen werden. Am 2. Juli 2003 wird anlässlich der IOC-Session in Prag die Olympiastadt 2010 bestimmt.
Initianten: «Hausaufgaben erfüllt»
«Bern-Montreux 2010»-Sprecher Markus Wisler sagte, das Initiativkomitee habe die von Swiss Olympic gestellten Hausaufgaben erfüllt: Bund, Kantone und Austragungs-Gemeinden stünden hinter der Kandidatur, und deren Finanzierung für die internationale Phase sei sichergestellt.
Schwierige Sponsorensuche
Trotz den schwierigen Rahmenbedingungen sei es gelungen, die von Swiss Olympic geforderten Mittel von 6 Mio. Franken aufzubringen. Die Summe entspricht laut Wisler rund 50% der 12,5 Millionen, die für die internationale Phase der Kandidatur notwendig seien.
Dies ist allerdings erst in den letzten Tagen gelungen. Die Sponsorensuche habe sich als schwierig erwiesen, so Wisler. Zudem sei die von Swiss Olympic gesetzte Frist sehr kurz gewesen.
Die zugesicherten Finanzmittel stammen laut Wisler hauptsächlich von Sponsoren aus der Berner und Westschweizer Wirtschaft.
Bisher acht Konkurrenten
Neben Bern-Montreux haben laut Swiss Olympic bisher folgende Städte ihr Interesse an der Ausrichtung der Winterspiele 2010 angemeldet: Salzburg (Österreich), Zakopane (Polen), Jaca (Spanien), Sarajewo (Bosnien-Herzogovina), Vancouver (Kanada), Christ Church (Neuseeland), Muju-Jeonju (Südkorea) und Harbin (China).
swissinfo und Agenturen
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