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St. Gallen verliert gegen Galatasaray Istanbul

Der Torhüter von Galatasaray, Taffarel (l.) wehrt sich gegen den Angriff des St. Gallers Amoah. Keystone

Die Chancen von Schweizer Meister St. Gallen, die Champions League zu erreichen, sind auf ein absolutes Minimum gesunken. Im Heimspiel der 3. Qualifikationsrunde verloren sie am Mittwoch (09.08.) gegen Galatasaray Istanbul unglücklich mit 1:2.

Zu Beginn der Begegnung hatte St. Gallen noch allen Grund, mit einem Sieg zu rechnen. Im ausverkauften Zürcher Hardturm- Stadion erzielte der Topskorer Amoah in der 14. Minute das Führungstor.

Unerschrocken und unbelastet, frech, mutig und initiativ dominierte St. Gallen die Partie im Hardturm bis weit in die zweite Halbzeit. Die Ostschweizer betrieben ein hartnäckiges Pressing, liefen enorm viel und gewannen die meisten
Zweikämpfe.

Galatasaray war sichtlich überrascht vom Mut des Schweizer Meisters und versuchte mit teils rüden Fouls den erstaunlich hohen Rhythmus St. Gallens zu brechen. In den ersten elf Minuten begingen die Türken sieben Fouls und versuchten sich dadurch, Respekt zu verschaffen.

Ihr Spiel war aber meist phantasielos und beinhaltete erstaunlich viele Ballfehler. Mit hohen Bällen war der Abwehr der Ostschweizer bis auf den Ausgleich durch den brasilianischen Stürmerstar Jardel nicht beizukommen.

Die Ostschweizer nutzten ihre Chancen jedoch nicht. Der überheblich wirkende türkische Champion, der ohne den gesperrten Hagi auskommen musste, wankte zwar, fiel aber nicht. Dazu waren die Fussballer des UEFA- Cupsiegers zu clever und zu abgebrüht.

Wohl fiel auch Popescu neben Taffarel mehr ab als auf und Marcio war ein international schwacher Stürmer, doch ein Könner wie Jardel macht eben auf internationalem Parkett den Unterschied aus.

Sein Siegestreffer, den er nach einem Zuspiel von Faruk bewerkstelligte, war eine Augenweide. Elegant schlenzte er den Ball mit dem Aussenrist unhaltbar ein.

swissinfo und Agenturen

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