Leck in Trinkwasserleitung bringt Gemeinde Weesen SG in Bedrängnis
Ein Leck in der Trinkwasserzufuhr bringt Weesen SG in Bedrängnis. Die Behörden rufen zum konsequenten Sparen auf. Wasser darf nur noch zum Trinken, Kochen sowie zur Körperhygiene und der Versorgung von Tieren gebraucht werden.
(Keystone-SDA) Weil die gemeindeeigenen Quellen aufgrund der Trockenheit seit Tagen versiegt sind, bezieht Weesen das Trinkwasser ausschliesslich über eine Leitung von Glarus Nord, wie eine Sprecherin der Gemeinde gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Bei dieser Leitung sei nun jedoch ein Leck aufgetreten.
Derzeit sei ein regionaler Führungsstab daran, das Leck in der Eternitleitung genau zu orten. Es befinde sich an einer schwer zugänglichen Stelle. Anschliessend sei geplant, mit einer Notleitung den beschädigten Abschnitt der Wasserzufuhr zu überbrücken, um weiterhin Trinkwasser nach Weesen fliessen zu lassen. Das derzeit vorhandene Wasser reiche für heute noch, sagte die Sprecherin.
Die Bevölkerung ist aufgerufen, Trinkwasser nur noch für «absolut notwendige Zwecke» zu nutzen.