Mikron mit Wachstumsschub

Der Technologiekonzern Mikron legt weiter kräftig zu. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich der Umsatz um 25 Prozent auf 386 Mio. Franken. Für das Jahr 2000 rechnet die Gruppe mit einem kräftigen Wachstumsschub.

Dieser Inhalt wurde am 30. November 1999 - 09:14 publiziert

Der Technologiekonzern Mikron legt weiter kräftig zu. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich der Umsatz um 25 Prozent auf 386 Mio. Franken. Für das Jahr 2000 rechnet die Gruppe mit einem kräftigen Wachstumsschub.

Der neue Geschäftsbereich Mikron Infocom Technology (ehemals Iplast), der Komponenten für die mobile Telefon-, Daten- und Bildübertragung herstellt, trug mit 70 Mio. Fr. zum Gruppenumsatz bei. Konsolidiert wurden sechs Monate. Der Ertrag lag über den Erwartungen, wie Mikron am Dienstag (30.11.) bekannt gab.

Mikron hatte die norwegische Iplast-Gruppe Anfang Sommer 1999 übernommen. Um die Effizienz zu erhöhen und dem rasanten Wachstumstempo im Markt für Mobiltelefone zu folgen, strukturierte Mikron die Produktionskapazitäten der Infocom neu und ergänzte sie durch Werke in Asien und USA.

Im angestammten Geschäft Production Equipment (vor allem Fräs- und Bearbeitungsmaschinen) konnte der hohe Bestellungseingang des Vorjahreszeitraums gehalten werden. Die Umsätze nahmen leicht zu. Der Ertrag lag wegen Sondereinflüssen unter den Erwartungen.

Die gesamte Mikron-Gruppe erhöhte ihren Bestellungseingang in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 17 Prozent auf 438 Mio. Franken. Der Auftragsbestand lag mit 256 Mio. Fr. um 6 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Für das kommende Jahr erwartet die Mikron-Gruppe einen Wachstumsschub, sowohl bei Infocom als auch in der Medizinaltechnik. Mikron rechne für 2000 mit einer Umsatzsteigerung von 30 Prozent und einem überproportionalen Ertragswachstum.

SRI und Agenturen

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