The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter

Mindestens 21 Tote bei Zugunglück in Spanien

Keystone-SDA

Bei einem schweren Eisenbahnunglück sind im Süden Spaniens mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Ausserdem gebe es rund 30 Schwerverletzte, teilte Verkehrsminister Óscar Puente mit. Es handele sich um eine vorläufige Bilanz, betonte er.

(Keystone-SDA) Der Unfall ereignete sich am Sonntag unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba gegen 19.40 Uhr, wie die spanische Bahngesellschaft Renfe mitteilte. Ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia auf dem Weg von Málaga nach Madrid sei entgleist und in das benachbarte Gleis geraten. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug von Renfe sei daraufhin ebenfalls entgleist.

Unter den Todesopfern ist den amtlichen Angaben zufolge einer der Lokführer. Zahlreiche Fahrgäste waren demnach noch Stunden nach dem Unfall in den Zügen eingeschlossen. Die Rettungseinsätze seien aber kurz nach Mitternacht beendet worden, sagte einer der Helfer dem Sender RTVE.

Beileid von von der Leyen

Der Verkehr auf der wichtigen Strecke zwischen Madrid und Andalusien wurde laut Renfe mindestens bis einschliesslich diesen Montag unterbrochen. Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unklar.

«Die Regierung arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den Rettungsdiensten daran, den Fahrgästen zu helfen», schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf der Plattform X.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach den Familien und Angehörigen der Opfer sowie dem spanischen Volk ihr Beileid aus. «Den Verletzten wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung. In dieser Nacht seid ihr in meinen Gedanken», schrieb sie auf X auf Spanisch.

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft