
Nationalrätin Jacqueline Badran sieht sich als Teamsportlerin

(Keystone-SDA) Die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran sieht sich als Teamsportlerin. Sie sei nicht eine, die allein ins Fitnesscenter oder zum Joggen gehe, sagte die 62-Jährige in einem Interview mit dem «Tagesanzeiger».
«Das käme mir im Traum nicht in den Sinn», so Badran. Besonders angetan war Badran demnach von der Sportart Basketball: «Basketball spielen konnte ich sechs Stunden am Stück, das machte mir nichts aus.»
Bei Ballsportarten werde man unmittelbar belohnt. «Das ist der grosse Unterschied zu all den schrecklichen Einzelsportarten, die man jetzt macht, um vielleicht in fünf Jahren ein Sixpack zu haben», sagte die Zürcherin weiter. Teamsport im Allgemeinen sei «etwas besonders». Dies auch aus didaktischer Sicht – sie würde das jedem Kind empfehlen, so Badran. Einerseits müsse man als Individuum gut sein, andererseits viel Rücksicht nehmen.
Ihre Karriere im Basketball begann laut Badran im Gymnasium, als sie 13 Jahre alt war. Danach kam sie zum BC Küsnacht. Mit 15 oder 16 sei sie dann als Ersatz in die Nationalliga B gekommen. Dort sei sie «jahrelang mit Abstand» Topskorerin gewesen. Mit 25 sei sei dann nach Sursee LU gewechselt, wo sie gar Nationalliga A spielte. Badran nahm auch an internationalen Turnieren – mit Gegnerinnen aus der damaligen DDR, der Türkei oder Rumänien teil.
Überhaupt hatte es der Sport Badran angetan: Sie war 16 Jahre lang Skilehrerin im Engadin, spielte zudem auch gerne Volleyball oder Fussball.