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Rechtsradikale Minarett-Proteste

In Langenthal haben etwa 70 Personen, hauptsächlich aus der rechtsradikalen Szene, gegen den geplanten Bau eines Minaretts protestiert. Die Gegendemonstration von Linksautonomen wurde kurzfristig abgesagt.

Trotzdem fanden sich beim Bahnhof in Langenthal einige wenige Vertreter der so genannten Antifa-Bewegegung ein. Die Polizei wartete am Bahnhof und in der Nähe des Zentrums der islamischen Glaubensgemeinschaft mit einem grossen Sicherheitsdispositiv auf. Konfrontationen blieben am frühen Samstagnachmittag aus.

Zur Platzkundgebung bei der Moschee in Langenthal hatten die Partei national orientierter Schweizer (PNOS) und die bernische Autopartei aufgerufen.

Von der Kundgebung hatte sich bereits im Vorfeld das Aktionskomitee «Stopp Minarett» distanziert. Das Aktionskomiee wolle auf dem Rechtsweg die Baubewilligung anfechten. Es plant, vor dem bernischen Verwaltungsgericht gegen den Bau des Minaretts zu kämpfen.

Die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) hatte vor wenigen Wochen die im Juni 2009 von der Stadt Langenthal ausgesprochene Baubewilligung für das Minarett bestätigt. Es gelte das Recht vor der nationalen Abstimmung über das Minarettverbot^.

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