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LONDON (awp international) - Die Abwicklung der vor zwei Jahren Pleite gegegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers hat einem Pressebericht zufolge Anwälten und Wirtschaftsprüfern weltweit ein Milliardenhonorar eingebracht. Bereits jetzt schon hätten sie knapp zwei Milliarden US-Dollar kassiert, berichtet die "Financial Times" (Dienstagausgabe). Die Kosten würden weiter steigen.
Allein die Kosten für die Auflösung des US-Geschäftsbereichs von Lehman Brothers bis Ende Juli summierten sich auf inzwischen 917 Millionen US-Dollar. In diesem Monat dürfte die Milliardengrenze überschritten werden, hiess es weiter. Die Abwicklung des europäischen Zweigs habe bislang knapp 900 Millionen Dollar gekostet.
Grund für die immensen Kosten ist der Zeitung zufolge die Bilanzsumme von rund 691 Milliarden Dollar von Lehman zum Zeitpunkt der spektakulären Bankenpleite im September 2008. Die Kosten der Abwicklung werden aus dem Pool der Insolvenzmasse bedient. Bei anderen Grossinsolvenzen wie etwa dem Energiehändler Enron oder dem Telekommunikationsunternehmen Worldcom seien Kosten von bis zu zwei Prozent der Bilanzsumme angefallen, zitiert die Zeitung Rechtsexperte Douglas Bird von der University of Chigaco./mne/nmu/wiz

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