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PRESSE/Quelle-Auslandsgesellschaften droht Pleite

Dieser Inhalt wurde am 26. Oktober 2009 - 08:00 publiziert

BERLIN/NÜRNBERG (awp international) - Den osteuropäischen Tochtergesellschaften der insolventen Primondo-Gruppe droht einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise der Kollaps. Wie die Zeitung "Die Welt" (Montag) berichtet, sind die Gesellschaften nur noch eingeschränkt lieferfähig. Die Lager seien nicht mehr ausreichend mit Waren gefüllt. Folglich komme immer weniger Geld in die Kassen. Es drohten zahlreiche Folgeinsolvenzen, wenn die Quelle-Auslandstöchter nicht bis spätestens Mitte November einen Investoren finden, der neue Ware bestellen und auch bezahlen könne, zitierte die Zeitung einen Insider.
Gelingt die Investorensuche nicht, wären dem Bericht zufolge die Auslandsgesellschaften kaum noch zu verkaufen. Der Insolvenzverwalter müsste auf weitere Millioneneinnahmen verzichten. Mehrere hundert Arbeitsplätze wären gefährdet. 17 Länder gehören zu den Quelle- Auslandsgesellschaften, darunter Österreich, die Schweiz, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Polen, Ungarn und Russland.
Der Sprecher von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg, Thomas Schulz, bestätigte dem Bericht zufolge, dass die Lieferfähigkeit eingeschränkt ist, wollte aber keine Zahlen nennen. Da es keinen Investor für die Gruppe gibt, muss Görg die attraktiven Primondo- Teile verkaufen, etwa die Auslandsgesellschaften der Quelle und den Homeshoppingkanal HSE 24./kat/DP/wiz

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