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PRESSE/Sulzer-CEO: Können 1 Mrd CHF für Akquisitionen ausgeben

Dieser Inhalt wurde am 27. April 2010 - 21:10 publiziert

Zürich (awp) - Der Industriekonzern Sulzer AG hat eine erhebliche finanzielle Feuerkraft, um das Wachstum mit Akquisitionen voranzutreiben. "Unabhängig vom Zielobjekt können wir sicher 1 Mrd CHF ausgeben, vielleicht sogar etwas mehr", sagte CEO Ton Büchner im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Vorabdruck der Ausgabe vom 28.04). Bei einem Zielobjekt mit Leverage-Potenzial hat, könne sich der Betrag sogar erhöhen. "Das versteht sich alles ohne Kapitalerhöhung", so Büchner.
Er gehe davon aus, dass Sulzer in Sachen Akquirieren in den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten erfolgreicher sein wird als in den vergangenen anderthalb Jahren. Denn die Preisvorstellungen hätten sich etwas normalisiert. Der CEO ist sich bewusst, dass Sulzer nicht auf Dauer auf seinem grossen Cashbestand sitzen kann, denn schliesslich gehöre dieser dem Aktionariat.
"Sollten wir das Geld nicht unternehmerisch investieren können, würde das ein Thema für den Verwaltungsrat", sagt er. Im Moment sei dies aber klar nicht der Fall. Die Diskussionen bei Sulzer seien eindeutig auf Akquisitionen ausgerichtet und nicht auf Alternativen.
In der Frage der Akquisitionen zeigt sich Büchner sehr offen: Alle vier Sparten kämen dafür in Frage. Sollte Sulzer in China oder Indien nicht fündig werden, ist dies auch nicht weiter schlimm: "Akquisitionen im Westen fast genauso attraktiv wie im Osten", erklärt er.
ra

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