PubliGroupe: Zehn Prozent Gewinnrückgang

Direktor Jean-Jacques Zaugg konnte ein weniger schlechtes Ergebnis präsentieren als erwartet. Keystone

Der Medien- und Werbekonzern PubliGroupe hat im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang von zehn Prozent auf 140 Mio. Franken hinnehmen müssen. Die Einbusse war damit weniger gross als in den vergangenen Monaten befürchtet.

Dieser Inhalt wurde am 05. April 2001 - 09:59 publiziert

Die PubliGroupe hat im letzten Jahr zwar mehr umgesetzt, aber weniger verdient. Der Umsatz kletterte um 17 Prozent auf 2,71 Mrd. Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag (05.04.) bekannt gab. Dagegen ging der Konzerngewinn um 10 Prozent auf 140 Mio. Franken zurück.

Einen Gewinn-Rückgang hatte die Gruppe bereits angekündigt: Im vergangenen Februar hatte die PubliGroupe noch mit einem Rückgang auf 130 Mio. Franken gerechnet; im letzten Dezember waren sogar nur 125 Millionen erwartet worden.

Hohe Investitionen im Internet-Bereich

Drei Elemente hätten das Geschäftsjahr 2000 der PubliGroupe geprägt: Die Gewinnzunahmen bei der Pressewerbung und den Telefonbüchern, der Verkauf der Hälfte des Immobilienbestandes sowie die hohen Investitionen im Bereich Internet.

Die Inserateverkäufe für die Schweizer Printmedien nahmen um 12 Prozent auf 1,98 Mrd. Franken zu, auf den internationalen Märkten gar um 22 Prozent auf 518 Mio. Franken.

Der Bereich PubliDirect machte einen Umsatzsprung von 29 Prozent auf 97 Mio. Franken. Grund dafür seien die gewachsenen Werbeeinnahmen aus Telefonverzeichnissen und die Vermarktung von neuen Gelben Seiten. Der Umsatz von PubliOnline schoss um 247 Prozent auf 105 Mio. Franken in die Höhe.

Das Betriebs-Ergebnis ging vor allem wegen Investitionen im Online-Sektor in der Höhe von 74 Mio. Franken um 40 Prozent auf 51 Millionen zurück.

Der Generalversammlung wird eine unveränderte Dividende von 25 Fr. jeTitel vorgeschlagen.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen