Rotes Kreuz ruft zu Solidarität und Spenden von 25 Millionen auf
Nach den Überschwemmungen in Nepal und Tibet hat die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften einen Dringlichkeitsappell über 25 Millionen Franken lanciert.
(Keystone-SDA) Schätzungen zufolge könnten rund 93’000 Menschen von der verheerenden Sturzflut im Gebiet zwischen Nepal und Tibet betroffen sein, teilte die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) am Donnerstagabend in Genf mit.
Am Mittwoch stellte sie 1 Million Franken aus ihrem eigenen Nothilfefonds bereit. Sie wolle dem nepalesischen Roten Kreuz angesichts der Zerstörung zahlreicher Häuser und Infrastrukturen helfen. Die abgelegenen Gebiete und die Schäden erschwerten die Verteilung von Hilfe an die Bedürftigsten, erklärte die Organisation weiter.
«Wir wissen, dass ganze Dörfer weggeschwemmt worden sind», betonte ihr Generalsekretär Jagan Chapagain und forderte die internationale Gemeinschaft auf, in den kommenden Monaten Solidarität zu zeigen.
Die IFRC wolle die Bemühungen des lokalen Roten Kreuzes für Material, Bargeld, medizinische Versorgung und Trinkwasser unterstützen. Aber auch für eine längerfristige Unterstützung während mindestens zwei Jahren, teilte sie ebenfalls mit.