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Wir versuchen hier etwas Neues und Sie sind per Zufall darauf gestossen. Gefällt es Ihnen? Feedback an briefing@swissinfo.ch.

Liebe Leserin, lieber Leser,

der heutige Tag könnte in die Geschichte eingehen - als der Tag, an dem die Europäische Union der Schweiz endgültig den Tarif durchgegeben hat, dass das Spielen auf Zeit nicht noch länger geduldet wird. 

Aber keine Angst, ich habe auch gute, rasante, ja gar poetische Nachrichten für Sie parat. Viel Vergnügen bei Ihrer heutigen Entdeckungsreise und

liebe Grüsse aus Bern,

sda-ats

Brüssel geht die Geduld mit der Schweiz aus, was das  Rahmenabkommen betrifft. Weil Bern immer noch nicht unterzeichnen will, droht nun eine Strafe für die Schweizer Börse. 


Gleich lange Spiesse wie die europäische Konkurrenz: Dies steckt hinter dem etwas abschreckenden Begriff der Börsenäquivalenz. Einfach gesagt: Die Schweizer Börse soll gegenüber den Börsen in den Ländern der Europäischen Union nicht benachteiligt sein, was die Bedingungen für den Handel mit Wertpapieren, Put-Optionen etc. betrifft.

Doch nun droht genau dieses Szenario: Die Börsenäquivalenz mit der EU läuft nämlich am 30. Juni aus. Ausser Bern macht nach fünf Jahren Verhandeln endlich vorwärts, sprich, unterschreibt das Rahmenabkommen. Mit dieser Prognose liegen wir nicht falsch: Der Sommer wird heiss.

sda-ats

Also doch: Widerstand gegen China! Das Schweizer Parlament (kleine Kammer/Ständerat) will eine «Lex China»

Worum gehts? Das Gesetz soll die Grundlage schaffen, dass die Schweiz Firmenkäufe durch Ausländerinnen und Ausländer durchleuchten kann. Im Visier stehen in erster Linie staatliche oder staatsnahe Investoren aus China, die ihr Portefeuille mit Schweizer Firmen aufpolieren wollen.

Was steckt dahinter? Hinter dem Entscheid steht namentlich die Befürchtung, dass mit Firmenübernahmen Schweizer Hochtechnologie in die Hände der neuen Supermacht gelangt, bei der Demokratie und Menschenrechte kein Thema sind.

Sébastien Buemi hebt die Schweizerfahne auf einer Bühne vor einer Menschenmenge.
Sébastien Buemi hat oft die Gelegenheit, einen Sieg zu feiern. Hier beim GP von Buenos Aires 2017. (Formula-E) LAT Photographic Tel: +44(0)20 8267 3000 email: lat.photo@haymarket.com

Nostalgie kommt auf: Die Schweiz war Mekka der Formel 1. Jetzt kommen die Boliden zurück – in Form von sirrenden Flitzern mit Elektromotoren.

Die Sache hat Tradition: Bis 1954 war der Grand Prix Suisse auf der Bremgarten-Rennstrecke in Bern ein Klassiker der damals jungen F1-Weltmeisterschaft. 

Rennen galten als erledigt: Aber nach der Tragödie von Le Mans im selben Jahr mit über 80 Todesopfern auf den Zuschauerrängen zog die Schweizer Regierung den Silberpfeilen, Ferraris & Co. auf Schweizer Rennstrecken den Schlüssel heraus.

Nun sind die Boliden zurück: Am Samstag findet in Bern der Swiss E-Prix statt. Möglich machts eine Ausnahmeregelung der Schweizer Regierung. Am Start vor der Kulisse der Berner Altstadt sind schnurrende und sirrende Flitzer mit Elektromotoren. Star ist der Schweizer Sebastien Buemi, Sieger am letzten Sonntag bei den legendären 24 Stunden von Le Mans.

Daniele Finzi Pasca
Lancierung des Ticket-Vorverkaufs für die Fête des Vignerons: Daniele Finzi Pasca im vergangenen September auf dem Vevey-Schiff auf dem Genfersee. © Keystone / Laurent Gillieron

Volksfest in der Westschweiz ahoi: Die Fête des Vignerons von Mitte Juli in Vevey zieht während drei Wochen die französischsprachige Westschweiz in den Bann.

Das Besondere am Winzerfest, das den am Genfersee gekelterten Wein als Kulturgut feiert: Es findet nur einmal alle 20 bis 25 Jahre statt.

Daniele Finzi Pasca ist der künstlerische Leiter der Ausgabe 2019, ein Tessiner: Der international tätige und renommierte Regisseur und Choreograph will mit seinem Schauspiel Magie in die Arena zaubern, wie er beim Treffen swissinfo.ch während einer kurzen Bühnenpause sagte.

Die Schweizerinnen und Schweizer sind ein globalisiertes Völkchen: Heute leben 10,6% aller Menschen mit dem roten Pass im Ausland. Wussten Sie, dass die meisten in Frankreich leben? Hier finden Sie noch mehr Infos zu dieser vielfältigen Gruppe von Abenteurern.

Wir haben Sie auf unseren Facebook Seiten gefragtExterner Link, wo unsere Community eigentlich lebt. 250 von Ihnen haben uns geantwortet. Es kamen Meldungen aus sechs Kontinenten. (Sollten Sie dies in der Antarktik lesen, melden Sie sich bitte bei uns!:-)…)

Viele von Ihnen antworteten mit Emoji-Flaggen und Bildern von Fahnen. Da waren einige dabei, die wir selbst nicht kannten, wie zum Beispiel die Flagge hier 🇸🇱, geteilt von Simone Karemo. Sie betreibt seit 13 Jahren Missionsarbeit mit ihrem einheimischen Ehemann dort.

Übrigens: Diesen Sommer besuchen wir Auslandschweizer-Klubs in sechs Ländern, um mit Mitgliedern Gespräche zu den Parlamentswahlen vom 20. Oktober zu führen. Wir freuen uns auf intensive Debatten.

Das war es für heute von mir. Haben Sie Ideen und Kommentare? Wir freuen uns auf Ihr Feedback an briefing@swissinfo.ch.

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