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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Ich lade Sie heute ein zu einem Besuch bei mir zuhause! Zuerst aber geht es um Sie respektive die Gründe, weshalb Sie für ein Schweizer Bankkonto dreimal mehr Gebühren zahlen müssen als Inlandschweizer.

Herzliche Grüsse aus Bern und stay safe!

Keystone / Martin Ruetschi

Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, also Sie, müssen für ihr Konto bei einer Schweizer Bank hohe Gebühren bezahlen. Werden Sie abgezockt?

Das Problem ist seit Jahren bekannt: Mitgliedern der Fünften Schweiz ist nur noch unter erschwerten Bedingungen möglich, Geld auf dem Konto einer Schweizer Bank zu haben.

Wer eins hat, muss dafür bluten: Die Genfer Kantonalbank liegt mit 116 Franken Jahresgebühr noch am tiefsten, während die «Spitzenreiterin» Credit Suisse 540 Franken nimmt.

Die Belastung für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ist somit mindestens dreimal höher als die von «Homeland-Schweizern».

Wie begründen die Institute ihre stolzen Aufschläge? Mehr Aufwand, mehr Organisation, mehr Risiko, sagen sie. Doch wir wollten es genau wissen. Die Antworten tönen nicht so überzeugend.

zvg

Galaxus, der grösste Onlinehändler der Schweiz, setzt von Deutschland aus zur Eroberung Europas an.

Amazon ist der Marktplatz Nr. 1 für Online-Shopperinnen und -shopper rund um den Globus. Doch der Riese schreckt mehr und mehr die Kartellbehörden auf. So auch in der EU.

Die «kleinen Schweizer» von Digitec Galaxus wollen den Leuten um Gründer Jeff Bezos den Kuchen nicht alleine überlassen. Ob ihre Expansionsstrategie in Europa funktioniert, wollen die Schweizer Online-Händler am Markt in Deutschland austesten.

Dabei setzen sie auf zwei Assets, die der Riese nicht bieten kann: Kundinnen und Kunden werden als Community gesehen und auch so adressiert. Und die Produkte sollen nachhaltig sein.

Albert Winkler

Vor 60 Jahren wurde in Herrenschwanden bei Bern die Siedlung Halen gebaut. Hier polarisierte sie, die internationale Architektur feiert sie als Monument des Siedlungsbaus – bis heute.

Ja, ich bin selbst ein «Halenkind»: 1966 als vierjähriger Knirps mit meinen Eltern dort eingezogen, lebe ich seit 2017 wieder dort. Das Besondere: Die Siedlung liegt zwar im Wald, ist aber vom modernen Beton-Baustil und dem Konzept her eine durch und durch urbane Anlage.

Zentrale Piazza, Einkaufsladen, Gemeinschaftsraum mit Beiz, Schwimmbad, Sportanlagen, Gemeinschaftswaschküche und die Tankstelle sind öffentliche Orte, wo sich die Bewohnerinnen und Bewohner treffen können. Aber nicht müssen.

zVg

«Es ist mutig, mit 75 auszuwandern!» Das sagt Hanspeter Rüegg aus Evilard im Berner Jura.

Als es ums Packen der Koffer ging, fiel ihm das alles andere als leicht. Denn Hanspeter Rüegg musste in der Schweiz einen grossen Freundeskreis zurücklassen. Trotzdem wollte er das Abenteuer «Auswandern» wagen. Seit fünf Jahren lebt er nun mit seiner Frau Nina in Campina Grande in Brasilien.

Im Podcast «Die Fünfte Schweiz» lässt Radio SRF1 regelmässig Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer zu Wort kommen. Quer durch alle Länder, Berufe und Lebenssituationen erzählen sie von ihrem Alltag.

Hier gehts zum Porträt (Dialekt):

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