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Landi

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Dank Homeoffice trage ich heute eine Sweat-Jacke mit Edelweissmuster, die ich normalerweise nur bei der Gartenarbeit oder beim Wandern anziehe. Ich wurde mal von einem Mann angesprochen, der auch einen solchen Edelweiss-Hoodie wollte und sich erkundigte, wo man sowas herkriege. Raten Sie mal? Bei der Landi! Und warum erzähle ich Ihnen das alles? Lesen Sie selbst.

Herzliche Grüsse

Landi
© Keystone / Christian Beutler

Leben Sie in Süddeutschland? Dann können Sie demnächst in der Landi einkaufen!

Bei der Landi kaufe ich immer Gartenhandschuhe und Gemüseerde (und besagten Sweater). Für manche gibt es wenig, was schweizerischer ist als die Landi-Läden, diese etwas folkloristische Melange aus Lebensmittelgeschäft und Gartencenter.

Bald gibt es die Landi nun auch in Deutschland: Der Schweizer Landwirtschaftskonzern Fenaco, zu dem die Läden gehören, spannt mit dem deutschen Partner ZG Raiffeisen zusammen.

Nächstes Jahr sollen in Süddeutschland fünf Filialen eröffnet werden. «Landwelt» sollen die Landi-Filialen in Deutschland heissen.

Bergspitz
Office for Forests and Natural Hazards, Canton of Bern

Die UN-Klimakonferenz soll die Staaten zu ehrgeizigeren Schutzmassnahmen bewegen. Doch vielerorts ist es bereits zu spät – zum Beispiel im Alpendorf Kandersteg.

Vom 31. Oktober bis 12. November treffen sich Regierungsvertreterinnen, Experten und Aktivistinnen im schottischen Glasgow zur 26. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP26).

In Kandersteg kämpfen die Einwohner:innen bereits mit den Folgen des Klimawandels. Oberhalb des Oeschinensees bröckelt der Fels.

Es drohen Überflutungen und Erdrutsche. Auf dem Toblerone-förmigen spitzen Stein ist fünfmal so viel Gestein in Bewegung, wie 2017 auf das Dorf Bondo fielen, einer der folgenschwersten Bergstürze in der Schweizer Geschichte.

  • Den ganzen Artikel lesen Sie auf swissinfo.ch.
  • Unsere Berichterstattung zum Klimagipfel finden Sie hier.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Luigi Jorio

Welche Rolle soll die Schweiz in der Klimakrise spielen?

Für manche ist die Schweiz zu klein, um etwas zu bewirken, für andere ist das Problem zu gross, um untätig zu bleiben. Was sollte die Schweiz tun?

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Brian
Keystone / Linda Graedel

Intensivtäter Brian fordert die Schweizer Justiz heraus. Nun will der Uno-Sonderberichterstatter für Folter dessen Haftbedingungen überprüfen.

Die nationale Antifolter-Kommission schlägt Haftlockerungen für Brian vor. Dies, nachdem der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, die Bedingungen der Sicherheitshaft kritisiert hat.

Brian verbringt angeblich 23 Stunden allein in der Zelle. Nun will sich Melzer bei einem Besuch im Gefängnis ein eigenes Bild machen.

Zur Erinnerung: Brian wurde 2013 unter dem Pseudonym «Carlos» schweizweit bekannt. Der jugendliche Gewalttäter war von der Zürcher Justiz in ein «Sondersetting» gesteckt worden, das 29’000 Franken pro Monat kostete. Später wurde Brian erneut straffällig. Weil er sich während des Gefängnisaufenthalts renitent und gewalttätig verhielt, sitzt er bis heute in Einzelhaft.

Haus neben leerem Grundstück
© Keystone / Gaetan Bally

Junge ziehen weg, Grenzgänger:innen wollen nicht zuziehen: Das Tessin verliert Einwohner:innen.

Das Problem kennen auch andere Bergregionen: Mangels Perspektiven ziehen Junge weg, die Bevölkerung schrumpft und überaltert.

Das Besondere im Tessin: Während die ständige Wohnbevölkerung schrumpft, wächst die Zahl der Grenzgänger:innen kräftig. Das berichtet mein Kollege Gerhard Lob – der vom Tessin aus auch für swissinfo.ch schreibt – heute in der NZZ.

70’000 Arbeitnehmer:innen pendeln aus Italien ins Tessin zur Arbeit. Zu Spitzenzeiten ist das Strassennetz hoffnungslos verstopft. Nun sollen Grenzgänger:innen überzeugt werden, ins Tessin zu zügeln.

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