Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Neu ist es eigentlich nicht, aber politisch hochbrisant in Zeiten, in denen über Lenkungsabgaben für den Klimaschutz diskutiert wird: Die Superreichen dieser Welt verursachen zigfach mehr klimaschädliche Treibhausgase als der Rest der Menschheit.
Herzliche Grüsse
Die Reichsten sind die grössten Klimasünder:innen: Die Superreichen in aller Welt leben gemäss einer Oxfam-Studie wie «ökologische Vandalen».
Das reichste Prozent der Weltbevölkerung verursacht mit ihren Jachten, Privatjets und Luxusautos (oder Weltraumausflügen, siehe Bild) doppelt so viele Emissionen wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen.
Dagegen bleiben die Pro-Kopf-Emissionen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung auch 2030 weit unter jener Menge, die für das 1.5-Grad-Ziel maximal möglich ist.
Dies geht aus einer Studie der internationalen Hilfsorganisation Oxfam hervor, die an der Weltklimakonferenz in Glasgow vorgestellt wurde. Die Studie zeigt zudem, dass sich die geografische Verteilung bei den Treibhausgas-Emissionen zunehmend nicht mehr hauptsächlich aus den traditionellen Industrieländern zusammensetzt.
- Der Beitrag von SRFExterner Link.
- Auch WatsonExterner Link berichtet.
- Warum der Klimawandel die Schweiz stärker trifft, erfahren Sie in unserem Explainer-Video von Kollege Michele Andina.
- Ein Standpunkt aus unserem Archiv: Das ist unser Umweltproblem: Zu viel Geld!
Mehr
Nirgends sind mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft als in Portugal. Meine Kollegin Ümit Yoker berichtet aus Lissabon.
98 Prozent aller über 25-Jährigen in Portugal haben bereits zwei Impf-Dosen erhalten. Selbst bei den 12- bis 24-Jährigen liegt die Impfquote bei mehr als 85 Prozent.
Die Schweiz gehört mit knapp 72 Prozent hingegen zu den Schlusslichtern in Europa. Was läuft in Portugal anders?
«Die Portugiesinnen und Portugiesen haben sehr grosses Vertrauen in das staatliche Gesundheitssystem«, sagt die Anthropologin Cristiana Bastos. Das ist aber nur einer der Gründe.
- Den ganzen Artikel lesen Sie hier.
- SRFExterner Link berichtet, die Zahl der Genesenen werde unterschätzt.
- Aus unserem Archiv (vor der Pandemie): Impfskepsis ist ein Wohlstandsphänomen.
Good News für Auslandschweizer:innen: Der Bundesrat will wieder Versuche mit E-Voting durchführen.
Vor über 15 Jahren starteten die ersten Kantone mit der elektronischen Stimmabgabe. 2019 aber kamen bei Tests im E-Voting-System der Post gravierende Sicherheitslücken zu tage. Die laufenden Versuche der Kantone wurden gestoppt.
Nun hat der Bund eine Verordnungsänderung in die Vernehmlassung geschickt. Mit dieser gesetzlichen Grundlage sollen die Kantone wieder in begrenztem Umfang E-Voting-Versuche durchführen können.
Neu sollen dafür nur noch vollständig verifizierbare Systeme zum Einsatz kommen. Mit dieser Technologie kann jederzeit überprüft werden, dass die Stimmen nicht böswillig manipuliert wurden.
- Den ganzen Artikel lesen Sie in der NZZExterner Link (Paywall).
- Kürzlich in den Medien: Kanton FreiburgExterner Link legt E-Voting auf Eis.
- Aus unserem Archiv: Diese Argumente haben das E-Voting in der Schweiz gestoppt.
Erfolgreiche Auslandschweizerin: Eine Westschweizer Bankerin gründet in Dubai ein exklusives Wüsten-Resort.
Stéphanie Danial arbeitete 18 Jahre im Private Banking. 2010 zog sie mit ihrem Mann nach Dubai. Damit ist sie eine von fast 2500 Auslandschweizer:innen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten leben.
In der grossen Expat-Community erkannte Danial ein Bedürfnis: «Alle, die nach Dubai kommen, wollen in die Wüste, wollen dort in einem Camp essen und vielleicht dort übernachten», sagte sie gegenüber dem Tages-Anzeiger.
Also bewarb sie sich um eine freie Konzession und überzeugte mit einer Mischung aus Luxus und Nachhaltigkeit: Gespeist wird im Camp ausschliesslich Haute Cuisine, getrunken werden edle Tropfen, das Wasser in den Toiletten läuft im Kreislauf und Teile des Stroms kommen aus Solarzellen.
- Den ganzen Artikel lesen Sie im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Unsere Seite Swiss Abroad.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards