Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Ich hoffe Sie hatten schöne Weihnachten. Und ich hoffe, dass Sie im neuen Jahr Glück, Frieden und Freude finden. Und natürlich: Dass wir diese Pandemie dann endlich langsam hinter uns bringen können!
Herzliche Grüsse aus Bern
Unser Rückblick auf das Jahr 2021.
Sie kennen es: Gegen Ende Jahr bringen fast alle Medien einen Rückblick ins vergangene Jahr.
Das tun auch wir. Und zwar mithilfe von 12 Zahlen, die wir Ihnen anhand von 12 Geschichten präsentieren, unter anderem zum 50-jährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts.
Es geht auch noch um Zucker, Salz, Überschwemmungen und die Jagd. Ein volles Programm also, nach einem vollen Jahr. Viel Spass bei der Lektüre!
- Unseren Rückblick finden Sie hier.
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Yoga, Müesli und Nudismus: Ein Gespräch über die Reformbewegung in der Schweiz.
Es gibt bald in jedem Restaurant vegetarisches Essen. Viele reden ganz selbstverständlich davon, dass sie ihre Körper entgiften wollen. Und alternativmedizinische Ansätze werden heute von Krankenkassen bezahlt.
Das hat alles (auch) mit der Reformbewegung zu tun, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Schweiz Fuss fasste. Die Historikerin Eva Locher hat darüber ein Buch geschrieben und erzählt im Gespräch, wie der Einfluss dieser Bewegung noch heute andauert.
- Hier finden Sie das Interview von David Eugster.
- Auf dem Monte Verità findet sich ein Museum, das der Reformbewegung gewidmet ist.
Die Schweiz ist eine Exportnation – auch im Game-Sektor.
Bei ihren neuen Spiel «Transport Fever 2» der Schaffhauser Firma Urban Games bauen die Spieler:innen mit Strassen und Schienen ein Verkehrsnetz auf. Eine Art digitale Modeleisenbahn also.
Damit hat sie einen Nerv getroffen: Die Games des Unternehmens sind ein Kassenschlager und haben sich weltweit bereits zwei Millionen Mal verkauft, vor allem im riesigen asiatischen Markt, wo auch die Konkurrenz nicht schläft.
Die Bodenständigkeit der Firma ist sympathisch: Sie arbeiten im familiären Rahmen weiter und haben Übernahmeangebote ausgeschlagen. Vielleicht müssen sie aber bald selber ausbauen – denn das Geschäft läuft gut.
- Hier finden SieExterner Link das Porträt im Tages-Anzeiger. (Paywall)
- Der Schweizer Daniel Lutz hat sich auch international einen Namen als Game-Designer gemacht. Hier finden Sie unser Porträt.
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Meine persönliche Leseempfehlung für die Altjahrswoche.
Da dies mein letzter Newsletter für Sie in diesem Jahr ist, nutze ich die Gelegenheit um Ihnen die Lektüre eines Texts zu empfehlen, an dem ich ziemlich lange arbeitete.
Es ist ein Rückblick auf den Fall Youssef Nada, einem ägyptisch-italienischen Mitglied der Muslimbrüder, der nach 9/11 als angeblicher Financier von Osama bin Laden auf eine internationale Terrorliste kam. Der Fall schlug hohe Wellen, da das Vorgehen fragwürdig war und man ihm letztlich nichts nachweisen konnte.
Ich habe Youssef Nada in seinem Haus im Tessin getroffen und mit vielen Leuten gesprochen, um die Geschichte zwanzig Jahre danach zu rekonstruieren. Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Lektüre und alles Gute im neuen Jahr!
- Hier finden Sie meinen Artikel mit dem Titel «Jahre des Zorns«.
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