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237 Verkehrstote im ersten Halbjahr 2001

Der Strassen-Verkehr fordert in der Schweiz immer etwa gleich viele Opfer. Keystone

Das sind neun weniger als im Vorjahr, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP ergab. In elf Kantonen wurden mehr Opfer gezählt, in vier Kantonen wurden nach den vorliegenden Statistiken keine Verkehrstoten verzeichnet. Der Kanton Waadt liegt an der Spitze.

Gemäss der Umfrage bei den Kantonalen Polizeikommandos und Behörden wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Kanton Waadt mit 40 Opfern am meisten Verkehrstote gezählt. Das sind zehn mehr als im Vorjahr.

27 Todesopfer wurden im Kanton Zürich verzeichnet, drei weniger als in der Vergleichsperiode 2000. Im Kanton Graubünden erhöhte sich die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer von sechs auf elf. Das letzte Jahr kann diesbezüglich als «Rekordjahr» bezeichnet werden, wie Polizeisprecher Pierino Zanin sagte.

Einen Anstieg um bis zu vier Opfer verzeichneten im ersten Semester 2001 auch die Kantone Aargau, Glarus, Zug, Basel-Stadt, Appenzell-Ausserrhoden, Freiburg, Genf, und Neuenburg. In den beiden Kantonen Schwyz und Solothurn, deren Statistiken allerdings nicht bis Ende Juni nachgeführt sind, wurden bisher ein beziehungsweise zwei Todesopfer mehr registriert.

Gar keine Verkehrstoten gab es nach Angaben der zuständigen Polizeistellen im ersten Halbjahr 2001 in den vier Kantonen Nidwalden, Uri, Appenzell-Innerrhoden und Schaffhausen. In Appenzell-Innerrhoden und Nidwalden war dies bereits im ersten Halbjahr 2000 der Fall.

Im Kanton Jura blieb die Zahl von vier Todesopfern in den ersten sechs Monaten dieses Jahres unverändert. Im Thurgau halbierte sich die Zahl der Verkehrstoten auf sieben, im Kanton St. Gallen sank der entsprechende Wert im Vergleich zum Vorjahr von 19 auf neun. In den restlichen Kantonen wurden von Januar bis Juni bis zu fünf Opfer weniger gezählt als im ersten Halbjahr 2000.

Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) reagierte erfreut auf den rückläufigen Trend. Es sei eine positive Tendenz zu beobachten, sagte Pressesprecherin Beatrice Ruckstuhl. Nach ihren Worten wäre es zu begrüssen, wenn die Entwicklung bis Ende Jahr anhalten würde. In den letzten drei Jahren hatte die Zahl der Verkehrstoten in der Schweiz stagniert.

swissinfo und Rachel Van der Elst, AP

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