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BDP erreicht Fraktionsstärke im Bundeshaus

Bei der Wahl für die Nachfolge von SP-Nationalrat Werner Marti kann die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) im Kanton Glarus einen Erfolg buchen. Erstmals wurde einer ihrer Vertreter in den Nationalrat gewählt. Damit erreicht die BDP in Eidgenössischen Parlament Fraktionsstärke.

Die SP konnte den Sitz des ehemaligen Preisüberwachers Werner Marti, der das Verwaltungsratspräsidium der Alptransit Gotthard AG übernehmen wird, nicht verteidigen.

Gewählt wurde mit 4829 Stimmen der Glarner BDP-Kantonalpräsident Landolt. Der 40-Jährige war 1998 für die SVP in den Landrat gewählt worden. Im Sommer 2008 trat er der neu gegründeten BDP bei.

Mit Landolt, der bei der Bank Vontobel in Zürich arbeitet, ist damit erstmals ein Vertreter der BDP an der Urne in den Nationalrat gewählt worden.

Damit stellt die BDP im Nationalrat neu fünf Abgeordnete und erreicht die seit der Gründung angestrebte Fraktionsstärke.

Der von der SP portierte 39-jährige Christoph Zürrer kam auf 3174 Stimmen und verpasste damit die Wahl klar.

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Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Die Mitglieder der Bundesversammlung, die Mitglied derselben Partei oder politisch verwandter Parteien sind, können Fraktionen bilden. Eine Fraktion kann gebildet werden, wenn ihr in einem der beiden Räte mindestens fünf Mitglieder beitreten. Im Nationalrat ist Fraktionszugehörigkeit zudem Voraussetzung für den Einsitz in eine Kommission. Fraktionen erhalten Bundesbeiträge zur Deckung der Kosten ihrer Sekretariate. (Quelle: Wahlwörterbuch…

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